Ereignisse 2006

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Ausleih-Bibliothek: iPod-Verlosung
Am Donnerstag, dem 19. Januar 2006, fand mit einiger Verspätung endlich die von manchen sehnlich erwartete Verlosung des MP3-Players statt.
Der Ort der Auslosung war natürlich bewusst gewählt: die neue Bücherei der Oberstufe. In diese wurde vorübergehend ein dicht gefülltes Regal mit einem Teil der ca. 500 gespendeten Büchern hineingeschoben: vor dieser Bildungskulisse erwarteten ca. 20 Schüler von der 6. bis zur  13. Jahrgangsstufe die Auslosung.
Das Glückslos - in diesem Fall ein HANUTA-Schokoladenkeks mit der Glücksnummer auf der Rückseite - wurde vom jüngsten Schüler der Schule, Otto Meyer zu Schwabedissen, gezogen. Er selbst liest sehr gerne und freut sich schon über die neuen Ratekrimis und Bücher von Cornelia Funke.
Den Hauptpreis konnte Tobias Glockner aus der Klasse 6d mit nach Hause nehmen; den zweiten Preis, einen etwas kleineren MP3-Player, gewann Christine Stender aus der Klasse 8d.
Die "Verlierer" konnten sich mit einem oder mehreren HANUTA trösten und dem Wissen, Mitschülern und nachfolgenden Schülern etwas Gutes getan zu haben; außerdem erhielten sie von der Schulleitung eine Dankes-Urkunde.
Allen Bücherspendern und ihren Eltern - herzlichen Dank für den Einsatz und den Gewinnern viel Freude mit den neuen Geräten!



Samstag, 21. Januar 2006
Tag der offenen Tür"
Umfassende Informationen über die Schule erhielten ca. 300 Eltern und Kinder, die am Samstagmorgen gekommen waren, um Schule, Schulprogramm und Lehrer kennen zu lernen. Durch einen Film über die Schule, Kurzvorträge, Statements und Führungen versuchte die Schule, möglichst viele Aspekte und Facetten vor den Besuchern auszubreiten, damit diesen Entscheidungskriterien für die Wahl der weiterführenden Schule an die Hand zu geben.
Währen die Erwachsenen ziemlich viel zuhören "mussten", "durften" die Viertklässler aktiv mitmachen - beim Schnupperunterricht z. B. im Fach Erdkunde.

 


Donnerstag, 26. Januar 2006
"Suitbertus goes Broadway III"

Mit großem Aufwand und viel Eifer inszenierte die Jahrgangsstufe 13 ihre 3. Bühnen-Show. Gedankt wurde es ihnen allen mit einem "ausverkauften Haus" und den vielen Akteuren selbst mit herzlichem Beifall, dessen Lautstärke professionell gemessen zur Grundlage der Siegerkürung der besten Band bzw. der besten Gesangsdarbietung wurde.
>>> Bilder 1     >>> Bilder 2

 

 

28. Januar 2006
3. Platz für Mathematiker/innen des Suitbertus Gymnasiums im internationalen Wettbewerb
Das Mathe-Team des Suitbertus Gymnasium hat beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb der Universität Maastricht wieder ein tolles Ergebnis erzielt: es erreichte mit 44 von 50 möglichen Punkten einen hervorragenden dritten Platz unter den 40 teilnehmenden Schulen aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland und war damit erneut das beste von 19 deutschen Schulteams.
Im vergangenen Jahr hatte unser Team, damals und wie auch in diesem Jahr betreut und begleitet von OStR Heinz Kalenberg,  mit einer niedrigeren Punktzahl (42) den Gesamtsieg erzielt, diesmal waren zwei belgische Schul-Teams aus Geel und Leuven noch ein klein bisschen besser.
Dennoch: große Anerkennung und herzliche Gratulation zu einer starken Leistung! Das Team (v.l.n.r.): Johanna Rosendahl, Sarah Gabriel, Melanie Frings, Malte Kampschulte (alle JgSt 13) und Marvin Plötz (JgSt 12)
>>> Wettbewerb, Teilnehmer, Gewinner und Aufgaben (mit Lösung!)


9. Februar 2006
Yoga für Eltern und Lehrer

Gut war er und tat er - der erste Yoga-Abend mit Biologie- und Chemielehrerin Sigrid Strauss.
Zwanzig Interessierte hatten sich in der letzten Woche zu dem Kurs angemeldet und waren bis auf zwei erschienen, 16 Mütter und 2 Lehrer. Das schöne Ambiente des neuen Musikraums mit seinem Parkettboden und den gedimmten Deckenstrahlern bildete einen optimalen Rahmen für das Anfänger-Programm, mit dem Frau Strauss behutsam und kundig in die Welt des Yoga einführte. Doch bevor die ersten Yoga-Übungen vor- und durchgeführt wurden, standen Dehn- und Streckübungen auf dem Programm. Dann wurde es ernst: bei den ersten leichten Yoga-Übungen merkte manch einer schnell die Grenzen seines Gleichgewichtssinnes und seiner Gelenkigkeit. Doch die aufmunternden Worte der Kursleiterin, die auf das Recht verwiesen, die eigenen Grenzen immer selbst zu bestimmen und keinem Leistungswahn zu verfallen, verhinderten Enttäuschung und Hader mit sich selbst. Sehr erholsam und genussvoll war der letzte Teil des Abends, der der Entspannung gewidmet war.
So konnte man am Ende auf einen sehr lohnenden Abend zurückblicken, der den Teilnehmern nebenbei wertvolle Hinweise und einfache Übungen gegen Verspannungen und Nacken-/Rückenschmerzen an die Hand gab. Der herzliche Dank der Teilnehmer/innen an Frau Strauss war mehr als verdient.

Erfolge beim "Regionalwettbewerb Jugend Forscht"
Das Suitbertus-Gymnasium schickte zwei Mannschaften ins Rennen des Bundeswettbewerbs, die jeweils einen bemerkenswerten 3. Platz belegten.
Aus der Klasse 6d bildeten Chantal Schmitz und Laura Hommes das erste Team. In der Laudatio zum Preis heißt es: "Ein klassisches Problem der Graphentheorie - das Vierfarbenproblem - beschäftigte Chantal und Laura. Sie modifizierten die klassische Aufgabenstellung bzgl. der Flächenformen und fanden dabei teilweise überraschende Gesetzmäßigkeiten. Besonders bemerkenswert war die Systematik, mit der sie die verschiedenen Flächenformen hinsichtlich der zur Einfärbung notwendigen Anzahl von Farben untersucht haben."
Aus der Klasse 8c starteten Philipp Zimmermann und Manuel Lindemann; über ihre Arbeit urteilten die Juroren: "Philipp und Manuel haben sich mit den so genannten "Türmchen von Hanoi" beschäftigt - einem alten, bekannten mathematischen Denk- und Geduldsspiel. Sie haben den klassischen Fall mit 3 Stäben intensiv untersucht und deren Gesetzmäßigkeiten auf Fälle mit 4 Stäben übertragen. Sie entdeckten dabei interessante Zusammenhänge, eine explizite Formel zur Berechnung der Anzahl der Möglichkeiten schien allerdings nicht möglich zu sein."
Inspiriert, begleitet und betreut wurden die beiden Teams von Oberstudienrat Heinz Kalenberg.
Der oben stehende Bericht ist gedankt Studiendirektor Heiner Loers, der selbst mehr als 12 Stunden als Juror am Wettbewerb für den Bereich Informatik im Drei-Scheiben-Haus in Düsseldorf beteiligt war und die erfreulichen Ergebnisse unserer Schüler auf diese Weise mitbekam und unverzüglich übermittelte.
>>> Artikel aus der WZ

 

6. März 2006
Trauer um zwei verstorbene Schülerinnen
Zwei junge Mädchen aus den Klassen 5 und 7, Sandrine und Julia, sind ganz plötzlich verstorben. Schüler/innen und Lehrerschaft sind bestürzt und oft unendlich traurig. In Gebeten und Gottesdiensten gedenkt die Schulgemeinde der Verstorbenen und  spricht sich Trost und Halt zu in dem Gedanken, dass die jungen Schülerinnen nunmehr in den guten Händen Gottes sind. [>>> Predigt zum Begräbnis von Sandrine]
Auf Grund von Gerüchten aus der Elternschaft über weitere Todesfälle entwickelt sich über Nacht eine Panikwelle im Düsseldorfer Norden: am nächsten Morgen kommt kaum ein Schüler zur Schule; auch am Theodor-Fliedner-Gymnasium und an Grundschulen in Angermund und Wittlaer findet kein Unterricht statt. Am nächsten Morgen tritt Ernüchterung ein: es gibt keine weiteren Erkrankungen und Todesfälle, die Aussagen des Gesundheitsamtes werden bestätigt: es gibt keine Infektionsgefahr. Das Schulleben nimmt am nächsten Tag wieder seinen ganz normalen Lauf.
In Teilen der Presse wird anschließend die Schule für die Panikmache verantwortlich gemacht: angeblich haben Lehrer leichtsinnig den Gerüchten Vorschub geleistet. Diesem Vorwurf widerspricht die Schulleitung klar und eindeutig; die Schule hat frühzeitig klare Informationen gegeben und auf dem Höhepunkt der Panik sich um zeitnahe,  verantwortungsbewusste Aussagen bemüht. Der Großteil der Elternschaft hat der Schule Anerkennung und Respekt für ihren umsichtigen Umgang mit den Trauer- und Krankheitsfällen attestiert. >>> zu den Ereignissen

14. März 2006
Eröffnung der 12. Kunstausstellung von Schülerarbeiten aller Jahrgangsstufen
Zur Vernissage der Kunstausstellung am Abend des 14. März begrüßte Schulleiter Dr. Tenhaken Kollegen, Eltern und Schüler im Foyer des Suitbertus-Gymnasiums. Herr Seitz führte in einer kurzen Ansprache die interessierten Besucher in die Themen der Ausstellung ein. Hilfreich war auch seine empfohlene Weganleitung durch das gesamte Haus, die garantierte, dass die Besucher keine der betrachtenswerten Arbeiten verpassten. Dem Förderverein gilt der besondere Dank der Künstler, die sich über die vielen neuen, leicht handhabbaren, großen Rahmen freuen, in denen ganze Klassensätze von Schülerarbeiten präsentiert werden können.

 

Freitag, 7. April 2006
Letzter Schultag der Jahrgangsstufe 13
Die Abiturientia 2006 hat die pädagogischen Zeichen der Zeit verstanden: sie verzichtete auf die traditionelle Unterhaltungsshow ["Was Lehrer alles nicht (gut) können!""], der in den letzten Jahren immer mehr Schüler den Rücken kehrten, und weckte mit einem abwechslungsreichen, der ganzheitlichen Bildung ("mens sana in corpore sano") verpflichteten Unterhaltungsprogramm Spiellaune und Freude vieler SchülerInnen und LehrerInnen.
Die Klassen einer Jahrgangsstufe  traten mit ihren KlassenlehrerInnen gegeneinander an, um den Gewinner des Abi-Schulwettbewerbs zu ermitteln. Wissen und Kreativität, Sportlichkeit, schnelles Reagieren und Geschicklichkeit waren gefordert, um den Siegespreis davon zu tragen: 500 EURO in die Klassenkasse zur Gestaltung eines Klassenausflugs, gestiftet von den Abiturienten.
Die fürsorgliche Betreuung umfasste nicht nur ein persönliches Coaching durch einen speziellen Abiturienten / eine Abiturientin, sondern auch die kostenlose Versorgung mit Getränken. Die Lehrer/innen waren schon früh morgens durch ein Frühstücksbuffet bei Laune und Kräften gehalten worden, so dass sie mit intellektuellen Höchstleistungen beim Quizz und ruhiger Hand beim Eierlaufen hätten glänzen können, was nicht immer so richtig gelang.

Sieger mit 136 Punkten wurde die Klasse 10c mit ihrem Klassenlehrer, Herrn Paulus, dicht und völlig unerwartet gefolgt (133 Punkte) von der Klasse 9b mit "Ersatz-Klassenlehrer", Herrn Nückel. Auf dem dritten Platz landete die Klasse 8d mit Herrn Greif.
Den Abiturientinnen und Abiturienten - herzlichen Dank für einen kreativen, lustigen, mit viel Engagement ausgerichteten, erinnerungswürdigen Tag!  >>> einige Bilder zum Tag

 

Samstag, 29. April 2006
Literatur-Workshop für junge Schüler und Schülerinnen
Im Umfeld der Eröffnung der neuen Ausleihbibliothek am 3. Mai  fand am Samstagmorgen ein Literatur-Workshop für lese- und schreibfreudige Unterstufenstufenschüler statt.
Der Einladung waren ca. 15 Schülerinnen und Schüler gefolgt - und sicherlich wären es noch viel mehr gewesen, wenn der Termin nicht an einem schönen langen Wochenende gelegen hätte.
So konnte sich die Leiterin des Workshops, Frau Christa-Maria Zimmermann, sehr erfolgreiche Jugend- und Kinderbuchautorin und vielen hier vor Ort mit ihren Geschichten um Düsseldorf und Kaiserswerth bekannt, den vielen Fragen der hochmotivierten SchülerInnen um so besser widmen.
Doch bevor sie Auskunft darüber gab, wie sie zu ihren Themen und dem Wissen zu diesen Themen gelangt ist, warum sie gerade über die Titanic geschrieben hat und nicht über andere Unglücke und was man mit dem Schreiben von Büchern verdienen kann, las sie den gespannt lauschenden jungen Zuhörern aus ihrem Ägyptenbuch "Das Amulett des Pharaos" vor. Und dort ging es ganz schön spannend zu: feige Mörder, eine unbarmherzige Stiefmutter, hinterhältige und gewaltsame Priester und Soldatenführer, misstrauische Prinzen, ganz tapfere Kinder, kampfeslustige Pferde, Bären und Mungos sind einige der Gestalten, die den Lesern in diesem Buch aus der Zeit von Ramses II. begegnen.
Nach hochinteressanten Antworten auf Fragen der wissbegierigen Jungautoren, zu welchen Themen sie sonst noch geschrieben habe, kamen am Ende auch die Kinder selbst mit ihren spannenden Szenen, die sie zuvor zu Hause geschrieben hatten, zu Gehör. Und da war auch die Kinderbuch-Autorin ziemlich überrascht und begeistert, wie gut (formuliert), ideenreich und spannend auch Schüler der Unterstufe schon schreiben können.
Zu sich nach Hause hat sie alle Texte der Schüler mitgenommen und wird sie als "Lektorin" gegenlesen - und damit ein paar sicherlich nützliche Ratschläge für die jungen Schriftsteller an unserer Schule geben. Darüber soll auch beim nächsten Workshop gesprochen werden, der allerdings nicht wie bereits angekündigt am 20 Mai stattfinden kann. Wir werden so schnell wie möglich einen Ausweichtermin benennen, zu dem dann auch noch Kinder kommen können, die am vergangenen Samstag keine Zeit hatten.
Ein Tipp: fast alle Bücher von Frau Zimmermann stehen auch in der neuen Leihbibliothek, die am Mittwoch eröffnet. >>>
Was überhaupt in der neuen Leihbibliothek zu finden ist, könnt ihr hier finden - sortiert nach den genannten Kriterien:  >>>Titel  >>>Autoren     >>>Themen

 

Mittwoch, 3. Mai 2006
Eröffnung der Ausleihbibliothek
Nach längeren Vorarbeiten, an denen etliche Mütter mit großem Engagement beteiligt waren, konnte heute die Leihbücherei eröffnet werden. Mehr als 700 meist nagelneue Abenteuer-, Fantasy-, Sachbücher und Krimis warteten nicht lange auf große und kleine Leser. Gleich zur ersten Stunde nutzten Schülerinnen und Schüler - vor allem aus der Unterstufe - die Gelegenheit, den neuen Raum mit den neuen Büchern kennenzulernen und gleich die ersten Bücher und DVDs mitzunehmen.
Zum Glück hielt sich der Ansturm noch in Grenzen, so dass alle Schüler die Regale sichten und erste Leseproben vornehmen konnten.
Im Karteikasten des Bücherei-Teams sammelten sich am ersten Tag etwa 50 Karten von ausgeliehenen Büchern und einigen DVDs - ein guter, ermutigender Start.

Öffnungszeiten: Generell ist die Bücherei montags, mittwochs und freitags in der ersten großen Pause geöffnet, außerdem mittwochs und freitags in der ersten Stunde. Der Ausleihbetrieb wird von einem derzeit 10köpfigen Elternteam organisiert und durchgeführt. Dr. Tenhaken bedankte sich im Namen der Schule bei allen "Bücherei-Eltern" mit einem Blumenstrauß und einem kleinen Bücher-Gutschein für die bisher geleistete Inventarisierungsarbeit und die Bereitschaft, die Organisation der Ausleihe in Zukunft zu übernehmen.


10. Mai 2006

Orchesterkonzert 2006

Einen beeindruckenden Musikabend erlebten die Besucher der vollbesetzten Mehrzweckhalle am Mittwochabend, als die beiden Orchester der Schule mit fast 90 Mitwirkenden unter der Leitung von Dr. Rademacher mit großer, sichtbarer Spielfreude und beachtlicher Technik und Ausdrucksstärke das abwechslungsreiche Programm absolvierten.
Ein kleines optisches und akustisches Highlight war dann noch die Zugabe - eine Hommage an König Fußball und die kommende Weltmeisterschaft in Deutschland: das Orchester ließ instrumental und vokal unter passendem Fahnenschwenken und Klatschen der Zuhörer die Fußball-Hymne "Football`s coming home" erklingen.
>>> Bilder vom Konzert



Mittwoch, 17. Mai
Theater-Aufführung der Unterstufe: "Die Götter mischen sich ein"

18 Unterstufenschüler/innen der Klassen 6c, 7a und 7c haben in den vergangenen 2 Monaten unter der Leitung von Frau Mack, assistiert von Frau Krautwurst (Referendarin), ein lustiges Stück über heutige Kids und antike Bezüge einstudiert. Zum Inhalt: Die griechischen Götter langweilen sich. Sie unternehmen eine Reise zur Erde, um zu sehen, warum die Menschen sich nicht mehr nach ihnen richten. Dabei erleben sie einige Jugendliche, deren Ausdrucks- und Lebensweise sie ziemlich in Erstaunen versetzen. nd hinter allem steckt ein gemeiner alter Bekannter vom Olymp ...
Die Idee, dieses kleine Theaterstück aufzuführen, resultiert aus einem Besuch der Inszenierung "Schneewittchen darf nicht sterben!" des Düsseldorfer Kinder- und Jugendtheaters Anfang März. In diesem inspirierenden Theaterstück ging es in origineller Weise darum, wie man Theater macht. >>> Bilder von der Aufführung

 

Montag, 22. Mai 2006
Wallfahrt nach Knechtsteden

 Nach einem (wettermäßig) wahrlich stürmischen Wochenende und einem ebensolchen frühen Montagmorgen stiegen wir, die begleitenden Lehrer, mit sehr gemischten Gefühlen mit den 120 Kindern unserer 6. Klassen in die Busse ein und hofften, dass Petrus doch noch ein Einsehen haben möge. Die schnell geschmiedeten Notpläne für den Wetterkatastrophenfall erwiesen sich aber - Gott sei Dank - als verzichtbar; als wir nämlich nach der Aussendungsandacht von der der St. Martinuskirche in Rommerskirchen-Nettesheim aus loszogen, hatten sich die dunklen Wolken fürs Erste ausgeregnet und ließen uns trockenen Hauptes und entsprechend frohen Mutes den Weg durch Dorf, Wald und Flur nehmen. Auf der einen oder anderen Statio hielten wir inne, sangen ein Lied, hörten eine kurze Lesung, oder lauschten einfach nur den Geräuschen der ländlichen Umgebung in Gottes Natur.
Das große Gelände vor dem Norbertgymnasium in Knechtsteden nutzten Schüler wie Lehrer zur Rast, bevor wir dann alle bei strahlendem Sonnenschein in die Basilika einzogen. Im abschließenden Gottesdienst erinnerte Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp die versammelte Gemeinde von mehreren hundert Schülern und ihren Begleitern daran, dass Jesus für uns Christen Ziel,Weggefährte und Stärkung auf allen unseren Wegen ist. Per Bus ging es wieder zurück nach Kaiserswerth; mögen wir diesen Impuls in unseren Alltag mitnehmen und ihn hie und da immer wieder verspüren!  [Text + Bilder: Christoph Verhoeven]

 

 

 

 

 

 

28. September
Domwallfahrt der Klassen 8

Im Rahmen der von Erzbischof Meisner neu belebten Tradition der Domwallfahrt sind die vier achten Klassen am Donnerstag nach Köln aufgebrochen, um dort mit Schüler/innen aller Erzbischöflichen Schulen an einem großen Pilgergottesdienst und der sich anschließenden Schreinprozession teilzunehmen. >>> Bilder von der Wallfahrt

 

6. - 9. September 2006
Projekttage mit Tag der Präsentation    
>>> Bilder
Mit viel Begeisterung und Freude haben die Schülerinnen und Schüler nach dem Eröffnungsgottesdienst bei herrlichem spätsommerlichen Wetter ihren Mitschüler/innen, Eltern und Freunden die Ergebnisse ihrer Arbeit an den Projekttagen gezeigt.
Unzählige Plakate, Hinweisschilder und pfiffige Werbe-Aktionen machten auf die Angebote der Gruppen aufmerksam - und da gab es viel zu sehen, lesen, hören, riechen, schmecken oder mitzumachen.
Eine unvollständige Auswahl: bislang unentdeckte bzw. nicht realisierbare Kochkünste animierten nachhaltig zu einem lukullischen Abstecher nach Asien - kritisch begleitet von Informationen im Nachbarraum über die negativen Folgen unseres Fleischkonsums und der im Musiksaal musikalisch umgesetzten bitteren Erkenntnis Mecki Messers : "Erst kommt das Fressen und dann die Moral." Eine Etage tiefer ging es rasant und modellhaft in den Weltraum zur internationalen Raumstation mit aktuellsten physikalischen Experimenten. Zwei Etagen höher war kontrastiv das bedächtige "Sich-auf-den- Weg-(nach-innen)-Begeben" angesagt: Pilgerwege in Gegenwart und Vergangenheit waren das Thema, konkrete eigene Wallfahrtserfahrungen miteinschließend. Im Nachbarraum hatten Schülerinnen und Schüler Musikrichtungen aus allen Kontinenten in einer eindrucksvollen Präsentation zusammengestellt und zum Erklingen gebracht. Lifemusik und -theater konnten die Besucher in der Sporthalle und noch am Nachmittag im Musiksaal begegnen. In mehreren Projekten ging es darum, unseren Konsum und den Welthandel in seinen problematischen  Auswirkungen kennenzulernen und Alternativen aufzuzeigen - Stichwort: fairer Handel. Mehrere Gruppen stellten unsere europäischen Nachbarn Frankreich und Italien kreativ und mit Freude vor. Kunstliebhaber fanden Schatzkästchen nicht nur im Keller, sondern auch in der Ausstellung zur Pop-Art auf dem atmosphärisch interessanten Dachboden.

Bei Außenterminen lernten die Jüngeren das Einkaufen asiatischer Nahrungsmittel und Zutaten und die Rückwirkung auf das Einkaufsgeld, in Köln konnten Schüler/innen erleben, wie Astronauten ausgebildet werden, andere sammelten in einem Rundfunkstudio Erfahrungen mit Radiosendungen und erprobten sich selbst, wieder andere konnten vor Ort erfahren, wie es in einem Fast-Food-Restaurant zugeht.

Bei diesen vielen Angeboten und Impressionen war es am Samstag nicht so leicht, alles wahrzunehmen, mitzubekommen und zu würdigen. Da war es gut, am einladenden  Buffet, das Dutzende von Eltern mit herzhaften und süßen Speisen reichhaltig bestückt hatten, eine kleine Pause einzulegen, sich bei dem schönen Sommerwetter an den Tischen draußen zu stärken und die vielen Eindrücke auszutauschen.

Fazit: ein schöner, quicklebendiger Feiertag der ganzen Schule, der beeindruckende Ergebnisse alternativen Lernens und Erfahrens zeigte - ermöglicht durch das Zusammenwirken anpackender Eltern, engagierter und kreativer Lehrer/innen und vor allem vieler interessierter, einsatz- und lernfreudiger, ja teilweise sogar begeisterter Schüler/innen.
Im Prinzip: unbedingt empfehlens- und wiederholenswert [ungeachtet der Tatsache, dass der eine oder die andere noch Möglichkeiten der Optimierung hat] - aber: welche Freiräume bleiben für solche Aktionen und allgemein außerunterrichtliche Aktivitäten, wenn Schule viele andere gesellschaftliche Aufgaben wahrnehmen und vor allem optimal auf zentrale Lernstandserhebungen und Zentralabitur vorbereiten soll??? Ich denke: eine notwendige Frage, mit der wir uns alle an der Schule auseinandersetzen müssen. [Rainer Nückel]   >>> mehr

 




Sensationeller Erfolg: Suitbertus-Golf-Team siegt in Berlin
Am Mittwoch, 20. September 2006, hat zum ersten Mal eine Mannschaft des Suitbertus-Gymnasiums einen Bundeswettbewerb gewonnen. In Berlin siegte völlig unerwartet das Team mit Patrick Anders, Lukas Rösler, Alexander Nuhnen, Robert Wibbels und Felix Hannemann als Vertreter NRWs beim Golf-Demo-Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".
Betreut wurden die Spieler in Berlin durch Frau Dr. Hornstein, die seit Jahren die Kontakte unserer Schule zum Düsseldorfer Golfclub pflegt, mit dessen Unterstützung die schulische Golf-AG aufgebaut werden konnte.
> zum Sieg in Berlin    >  Golf am Suitbertus-Gymnasium   
> "Vom Golfen infiziert"  = Artikel in der Samstagsausgabe der RHEINISCHEN POST
> Artikel im "Nordboten"

27. Oktober 2006
Feier mit den französischen Austauschschülern in der Schule
Am Freitagabend trafen sich ungefähr zur Halbzeit des Austausches in bester Laune und mit sichtbar guter Stimmung unsere Französisch lernenden Suitbertus-Schüler mit den französischen Gastschülern zu einem netten Beisammensein im Schulfoyer. Mit dabei waren die gastgebenden Eltern, die mit leckeren Salaten, Käse, Desserts u.a.m. für das leibliche Wohl aller Anwesenden sorgten, und die betreuenden Lehrer sowie Herr Nickenig-Heimbach für die Schulleitung.
Frau Dr. Hornstein als glänzende Organisatorin des gesamten Austausches und des Begegnungsabends konnte schon einmal das sehr positive Fazit ziehen, dass sich die Austauschbeteiligten als äußerst nett und angenehm im Umgang und sehr interessiert in den Inhalten (Unterricht, Sprache und Kultur) gezeigt haben.
Lob, Dank und Anerkennung kamen auch in den kurzen Ansprachen der französischen und deutschen Schüler und der Eltern zum Ausdruck, die sicherlich nicht zu Unrecht in diesem Austausch einen kleinen Baustein zur Weiterentwicklung der deutsch-französischen Freundschaft erhofften.

 

Donnerstag, 26. Oktober 2006
SCHULGESPRÄCH mit Prof. Hengsbach:
Globalisierung - Tatsache, wirtschaftliches Druckmittel, politisches Alibi?

Informativ, provokativ, anregend, aufregend, irritierend, enervierend - der Vortrag von Prof. Hengsbach rief deutlich spürbare Reaktionen hervor und machte es seinen Zuhörern nicht leicht. Wie denn auch: das Thema ist ungeheuer komplex, konstituiert sich aus zahllosen Akteuren, Prozessen und Schauplätzen weltweit und entzieht sich jeder einfachen Erklärung oder Deutung.
Prof. Hengsbach stellte in seinem mit Informationen und Daten reich gefüllten Vortrag viele Aspekte des Phänomens "Globalisierung" vor und analysierte sie emotionsfrei aus der Perspektive der Makroökonomie. Das Ergebnis irritierte und enttäuschte offensichtlich manche Zuhörer-Erwartung, die vermutlich eine scharfe Kritik des Nell-Breuning und der katholischen Soziallehre verpflichteten Wissenschaftlers an dem jetzigen globalen Wirtschaftssystem und eine moralische Verurteilung des "global playings" erwartet hatten.
Stattdessen relativierte Hengsbach die Globalisierung als ein "uraltes Phänomen" aus den Kindheitstagen des Abendlandes, das Faktum ist und nicht zur Disposition steht. Die derzeitige in der öffentlichen Diskussion erfolgende Fokussierung der Folgen der Globalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt zichtigte der Redner einer gewissen Unredlichkeit. Dass z. T. dramatische Verdrängungen ganzer Branchen und damit verknüpfte Arbeitsplatzverluste erfolgen, sei zwar richtig, aber nur die eine, nicht übertrieben zu dramatisierende Seite einer Medaille, die auf der anderen Seite erhebliche neue ausländische Nachfrage und Anreize für die deutsche Wirtschaft mitbringe, was insgesamt nicht zu einer ökonomischen Schwächung sondern nach wie vor zum deutlichen Handelsbilanzüberschuss der deutschen Wirtschaft führe. Insgesamt sieht Hengsbach die Zukunft für Beschäftigung in Deutschland  in personennahen Dienstleistungen, nicht im klassischen sekundären Sektor, der in Deutschland immer noch zu stark vertreten sei.
Im übrigen stellte der Redner durchaus Defizite in der Verteilungsgerechtigkeit heraus, mahnte supranationales Vorgehen und Unterstützung zur gerechten Partizipation aller Staaten und Akteure am Globalisierungsprozess an und sah im übrigen in den ungezügelten Finanzmärkten eine Hauptursache der jetzigen Globalisierungsproblematik.
Die nüchtern vorgenommene Analyse musste sicherlich in Konflikt mit eigenen Wahrnehmungen oder Erfahrungen der Arbeitsmarktsituation in Deutschland führen, frisch genährt durch die jüngsten Entlassungsankündigungen für tausende Arbeitnehmer durch global agierende Konzerne und durch die damit zusammenhängende Unterschicht-Debatte.
Wie gesagt: ein anregender und aufregender Abend!  [R. Nückel]

 

21. Oktober 2006
Samstag war PIT – Tag

PIT das ist die Abkürzung für (Orchester)Proben-Intensiv-Tag – und intensiv geprobt wurde in der Tat.
Pünktlich morgens um 10 Uhr zogen 30 Mitglieder des Jungen Suitbertus Orchesters durch die Tiefgarage in das Schulgebäude ein. Aus den verschiedenen Klassenräumen erklangen am Vormittag Flötentöne, Trompetengeschmetter, Geigen- und Celloweisen. Erfahrene Orchestermitglieder übernahmen die Einzelstimmproben. Herr Veh und Frau Loers kümmerten sich um die hohen und tiefen Streicher. Herr Dr. Rademacher sammelte nach einem ausgeklügelten Probenplan nacheinander die Einzelstimmen zum Zusammenspiel ein. Von 13 bis 14 Uhr wurde in der verdienten Mittagspause gemeinsam Pizza vom Blech gegessen. Danach gab es erneut Einzelstimmproben, die immer noch hoch motiviert und gutgelaunt in Angriff genommen wurden.
Nach einer Plätzchen- und Negerkusspause startete dann um 15.30 Uhr die Gesamtprobe. Jetzt zahlte sich das kräftige Üben des Vormittags aus. Der Fortschritt des Orchesters war hörbar und hörenswert. Um 17 Uhr waren alle Räume wieder aufgeräumt und die Musiker zogen mit einem immer noch fröhlichen „Panama- Panama- Kuba“ (*) auf den Lippen aus dem Schulgebäude in das verdiente Restwochenende.
Anmerkung für Nicht-Orchestermitglieder:(*) ist eine Hilfe für schwierige Rhythmuswechsel.

 

Mittwoch, 18. Oktober 2006
Schüleraustausch mit der Dauntsey's School
Am Mittwochabend gegen 18.00 Uhr sind 22 Schüler und Schülerinnen unserer englischen Partnerschule unter der Leitung von Mr. and Mrs. Price mit ein wenig Verspätung auf dem Düsseldorfer Flughafen gelandet, um bis zum kommenden Dienstag unsere Schule, Düsseldorf und Köln kennen zu lernen. Auf dem dichten Besuchs- und Besichtigungsprogramm, das von Seiten der Schule durch Frau Dr. Lüllau und Herrn Koch organisiert und durchgeführt wird, stehen: Ein geführter Rundgang durchs historische Kaiserswerth, eine Rhein-Schiffstour zur Düsseldorfer Altstadt mit Fernsehturm und Medienhafen, der Besuch Kölns mit Dom und Schokoladenmuseum und ein Empfang im Düsseldorfer Rathaus beim Bürgermeister. Die Gestaltung des Wochenendes liegt in den Händen der Gastfamilien.
Die Schule wünscht den englischen Gästen einen guten Aufenthalt mit vielen interessanten Eindrücken und positiven Erfahrungen mit den gastgebenden Familien, der Schule, unserer Stadt und unserem Land!

     

 

Hilfe durch Verzicht: Suitbertus-Schüler helfen Friedensdorf
Ein Bericht von Sinia Kemkes und Chantal Mertens

540 Euro, das ist der Betrag, den unsere Klasse, die 8b des Suitbertus-Gymnasiums in Kaiserswerth, mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern und Lehrer gesammelt hat, um die Arbeit des Friedensdorfes in Oberhausen zu unterstützen.
Alles begann in der Fastenzeit 2006, ausgelöst durch unseren Klassenlehrer, Herrn Schneider, der uns Schülern zeigte, dass es manchen Kindern nicht so gut geht wie uns. Daraus entwickelte sich die Idee, diesen Kindern zu helfen, indem wir 40 Tage lang auf die eigentlich überflüssigen Dinge, für die wir unser Geld ausgeben, verzichteten. Nach dieser Zeit hatten nur wir Kinder in unserer Klasse schon 300 Euro gesammelt.
Während der Projekttage im September, bei denen wir ein eigenes Projekt zum Friedensdorf Oberhausen gestalteten, und während der Präsentation am letzten Tag kamen noch einmal 240 Euro dazu. Da wir es zu unpersönlich fanden, das Geld einfach zu überweisen, wollten wir es persönlich übergeben. Ein erster Termin im September kam wegen organisatorischer Schwierigkeiten des Friedensdorfes nicht zustande, so dass wir erst im November das Geld überreichen konnten. So fuhren wir am 7.11.2006 zu zehnt mit unserem Klassenlehrer und den Eltern einer Schülerin direkt nach der Schule nach Oberhausen und wurden dort herzlich von Beate Kleinbrahm und ihrem Hund empfangen. Dort konnten wir uns ein Bild von dem täglichen Leben der Kinder machen und wurden über die aktuelle Arbeit des Friedensdorfes – die Ankunft von 98 schwer verletzten Kindern aus Angola wurde erwartet – informiert.
Zum Schluss überreichten wir Frau Kleinbrahm den Umschlag mit dem gesammelten Geld. Sie war sichtlich erfreut und erzählte uns, dass die Kinder durch unsere Spende unter anderem neue Schreib- und Malutensilien bekommen könnten. Und natürlich freue man sich über jede andere Spende, neben Geld vor allem Kinderkleidung. Weitere Infos auf www.friedensdorf.de

Besuch der Klasse 10c im Landtag NRW 

Am Donnerstag, den 16. November 2006 besuchten wir, die Klasse 10c, zusammen mit Frau Dr. Barner und Herrn Laux den Landtag in Düsseldorf. Bevor wir der Aktuellen Stunde zum Thema “Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen – Für Qualitätsverbesserungen in einem fairen Wettbewerb aller Schulformen“ beiwohnten, stärkten wir uns mit einem kleinen, für uns gerichteten Frühstück in der Kantine des Landtags. Von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr verfolgten wir die teils heftigen Diskussionen zum Thema der Aktuellen Stunde. Anschließend stand uns die Landtagsabgeordnete Monika Düker (Bündnis 90/Die Grünen) zu den folgenden Themen­bereichen Rede und Antwort:

Frau Düker – Person und Karriere

Wahlkreis Düsseldorf-Flingern | Oppositionspolitik der Grünen | Migranten | Politik der Grünen für Jung und Alt

Diese Themenbereiche hatten wir mit Frau Dr. Barner im Politikunterricht intensiv vorbereitet, so dass wir mit Frau Düker ein fundiertes Gespräch führen konnten. Zum Schluss besichtigten wir noch die Ausstellung des Landesarchivs und des Landtags NRW zum Thema „1946 – Politik und Alltag im Gründungsjahr der Landes NRW“. Der Besuch im Landtag hat sich wirklich gelohnt, weil wir dadurch konkrete Einblicke in die Politik unseres Landes erhielten. [Stefanie Lamers, 10c]


Radiobeitrag des Suitbertus-Gymnasiums: "Obdachlose"
Im Rahmen des Bürgerfunks wurde am vergangenen Donnerstag bei Antenne Düsseldorf eine Radiosendung über Menschenrechte gesendet, die 19 SchülerInnen unserer Schule gestaltet haben. Speziell sind die SchülerInnen dem Thema "Obdachlosigkeit" in Düsseldorf nachgegangen.
Der Radiobeitrag ist mit technischer Hilfe der ASG-Radiowerkstatt während der Projekttage entstanden, die unsere Schule im September durchgeführt hat und die sich insgesamt mit globalen Themen und Problemen beschäftigt haben. >>> mehr zum Projekt
>>> der Radiobeitrag als mp3-file
>>> Info der Stadt zur Situation von Obdachlosen zu Beginn der kalten Jahreszeit

 

Über 4.000 Euro für das "Caritas Baby Hospital" in Bethlehem
Durch verschiedene Spendenaktionen und Sammlungen konnten wir am Ende des vergangenen Jahres dem Caritas Baby Hospital in Bethlehem mehr als 4.200 Euro überweisen und damit unsere langjährige Unterstützung für dieses Friedensprojekt erfolgreich fortsetzen.
Das Caritas Baby Hospital (CBH) wird von Spenderinnen und Spendern in der Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich getragen. Sie alle unterstützen das Hospital über den Trägerverein, die Kinderhilfe Bethlehem (KHB). Nach dem Willen des Gründers, Pater Schnydrig, soll es „eine kleine Brücke unter den Friedensbrücken" sein. Dieser Satz aus dem Grundsteindokument des Neubaus, der 1978 eingeweiht werden konnte, ist für alle Mitarbeiter Auftrag und Ziel zugleich. Neben seiner medizinischen Bedeutung ist das Baby Hospital ein Zeichen der Nächstenliebe und Hoffnung in einem schwierigen Umfeld. Die Kontinuität, mit der in Bethlehem gearbeitet wird, gibt den Menschen Zuversicht und Hoffnung.
Die Grundsätze unserer Arbeit: das CBH steht jedem Hilfsbedürftigen offen. Niemand wird nach seiner Rasse oder Religion gefragt. Niemand wird aus Geldmangel an den Toren des Hospitals abgewiesen. Das CBH ist ein Stück gelebten Glaubens.
Das Caritas Baby Hospital liegt nicht weit entfernt von der Geburtskirche, dem Ort an dem Christen aus aller Welt die Geburt Jesu feiern. Von der Hauptstrasse führt eine kleine Strasse den Hügel hinauf zum Gelände des Caritas Baby Hospial. Von der Kapelle des Hospitals hat man einen wunderschönen Blick auf Bethlehem und die Hirtenfelder. Pilgergruppen sind herzlich willkommen, um hier - abseits der Hektik in der Geburtskirche - einen Gottesdienst zu feiern.


Wettbewerb zur
Klassenraum-Verschönerung
Auf seiner vorletzten Sitzung vor den Sommerferien 2006 hatte der Vorstand des Fördervereins beschlossen, Anfragen nach einer Verschönerung der Klassenräume mit einem Wettbewerb zu beantworten. Alle Unterstufen- und Mittelstufenklassen wurden nach den Sommerferien eingeladen, dem Vorstand des Fördervereins Verschönerungs-Konzepte mit Plänen und Modellen vorzulegen, die von einer Jury aus Förderverein, Schulleitung und Kunstlehrern begutachtet und prämiert werden sollten.
Nach zunächst sehr zögerlichem Eingang von Vorschlägen konnte die Jury Anfang Dezember aber immerhin über ein knappes Dutzend Eingaben beraten - und seine Entscheidung fällen: der 1. Preis ging an die Klasse 8a, der 2. Preis an die Klasse 9d und der dritte Preis an die Klasse 8c. Wichtige Kriterien für die Auswahl waren: das Vorliegen eines durchdachten Gesamtkonzeptes, Kreativität, Eigeninitiative, Funktionalität und die Qualität des vorgelegten Modells bzw. der Pläne.
Die Gewinner erhielten am Montag bei der offiziellen Bekanntgabe des Ergebnisses Geldpreise in Höhe von 300,-- respektive 200,-- und 100,-- Euro für die Klassenkasse - und die Zusage, dass der Förderverein die Materialkosten der beabsichtigten Umgestaltung der Klassenräume übernimmt.
Zwei Klassen erhielten Sonderpreise: die Klasse 6a erhält einen Zuschuss für die Umsetzung einer gestalterischen Idee, die die Klasse an die im Sommer verstorbene Mitschülerin Sandrine erinnert, und die Klasse 5a darf für 50,-- Euro Blumen/Pflanzen für den Klassenraum erwerben - als Anerkennung für viele im Kunstunterricht liebevoll ausgestaltete Klassenraum-Modelle, in denen alle Pflanzen als Klassenschmuck eine wichtige Rolle spielten.
Unabhängig von den Prämierungen will der Förderverein der Schulleitung helfen, für alle Klassenräumen (feuersichere) Bilder/-Rahmen oder Tafeln zum Anbringen von Bildern, Plakaten oder Texten anzubringen.
Bilder: oben: Gewinner Klasse 8a; unten: Klasse 9d, Klasse 8c, Klasse 6a, Modell der Klasse 8c

         

 

Montag, 4. Dezember
Vorlese-Wettbewerb der Klassen 6
Vor über 100 kritischen aber auch begeisterten Zuhörern [= Mitschüler/innen und Lehrer] und deshalb verständlicherweise ein wenig befangen stellten jeweils zwei Schüler/innen aus jeder der vier sechsten Klassen ihre Lesefähigkeiten unter Beweis. Dabei zeigten alle Vorleser/innen, dass sie zu Recht von ihren Klassen nominiert worden sind. Alle lasen überdurchschnittlich gut, so dass es der Jury, die aus den Deutschlehrerinnen I. Blank-Kluger und G. Breuer sowie Herrn Nickenig-Heimbach bestand, am Ende schwer fiel, Sieger zu benennen. Dennoch musste ein Entscheidung gefällt werden: den dritten Platz belegte Daniel Hülsenbusch (6a); der zweite und der erste Platz gingen an Schülerinnen der Klasse 6d: Zweitbeste war Viola Michalski und Beste Kristina Abing (r.).

   


Herzlichen Dank für wunderbare Pakete!
Auch in diesem Jahr stapelten sich beim Sekretariat wieder viele wunderschöne Weihnachtspakete für Waisenkinder in Rumänien.
Der Initiator, Organisator und "Spediteur" der Paket-Aktion, Wolfgang Kriesemer, hat uns gleich einmal ein schnelles Dankeschön geschickt:

"Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,
heute konnten wir an eurer / Ihrer Schule viele liebevoll verpackte Weihnachtspäckchen abholen.
Am Montag, dem 27.11.2006, werden sie zusammen mit vielen anderen Päckchen auf einen Sattelschlepper geladen und in den Kreis Arad in Rumänien gebracht.
Ich möchte mich für eure / Ihre Mühen herzlich bedanken und freue mich schon jetzt, euch / Ihnen von der Verteilung dieser Päckchen zu berichten, sobald ich aus Rumänien zurück bin.
Euer / Ihr Wolfgang Kriesemer"

 

UNO-Modell in Berlin: Suitbertus-Team erfolgreich auch unterm Ahornblatt
Die diesjährige >> Berlin Model United Nations Conference stand unter dem Thema "Promoting Peace: Combating Racism, Xenophobia and Ethnic RivaIry". Über 600 Schülerinnen aus 48 Ländern, die zusammen 90 UN-Mitgliedsstaaten und –organisationen repräsentierten, hatten sich seit der Bekanntgabe des Themas im Mai auf die Debatten vorbereitet.
Am Ende der Entscheidungsprozesse trugen drei verabschiedete Resolutionen die Handschrift Kanadas, das unser Suitbertus-Team bei seiner 4. Teilnahme zu vertreten hatte: (englische) Sprachkompetenz, diplomatisches und argumentatives Geschick und politischer Sachverstand unserer Delegierten Nadine Colgen, Denice Imamoto, Stefan Andre, Fabian Fechner, Kaspar Stöbe und Martin John hatten wie in den Vorjahren zahlreiche andere Abordnungen überzeugt, sich mit uns zusammenzutun, um – wenigstens im Planspiel – die Welt ein wenig besser zu machen. (WEI)