Ereignisse 2008

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25. Januar 2008
SUITBERTUS LOVES TO ENTERTAIN YOU.2
„Am Freitag, dem 25. Januar 2008, brachte die Jahrgangsstufe 12 die zweite Ausgabe ihrer >>Suitbertus loves to entertain you – Show<< zur Aufführung. Das Dekoteam hatte bereits am Vortag die Mehrzweckhalle, ab sofort nur noch Multifunktionsarena Düsseldorf genannt, und die ansonsten langweilig wirkende Bühne in eine wunderbare Showbühne verwandelt. Somit stand einem spannenden Unterhaltungsabend nichts mehr im Wege.
Jetzt musste nur noch das Programm stimmen und das kam - so die meisten Feedbacks - doch sehr gut an. Für die einen war es vielleicht zu viel Musik, für die anderen vielleicht zu laut. Letztlich war aber doch für jeden etwas dabei, spätestens als Frau Kretschmann-Einsfelder, Horst Schlämmer oder der kleine Nils die Show, wenn auch zum Teil ungewollt, auflockerten. Wie auch im letzten Jahr war es ein unvergesslicher Abend, der nach einer Fortsetzung verlangt. Die Jahrgangsstufe 12 bedankt sich bei allen Helfern, Spendern und Sponsoren und würde sich freuen Sie im nächsten Jahr bei SUITBERUTS LOVES TO ENTERTAIN YOU.3 wieder begrüßen zu dürfen.“ [Für die JgSt 12: Tobias Potthoff]

Große Spendenbereitschaft:

über 2000,-- Euro für unser neues Partnerprojekt in Bangladesch - die Armenschule im Slum
Nachdem die Klasse 8b mit der Cafeteria am letzten Elternsprechtag noch einmal ca. 500,-€ für unser altes Partnerprojekt in Indien (Befreiung und Rehabilitation indischer Teppichsklavenkinder) eingenommen hatte, Geld, das mittlerweile an den Projektträger Misereor überwiesen wurde, konnte in diesen Tagen eine erste Großspende an unser neues Partnerprojekt, die Notre-Dame-Schule, eine Einrichtung der Heilig-Kreuz-Brüder in den Slums von Dhaka (Bangladesch) in Höhe von 2.206,50€ an den gleichen Projektträger Misereor übergeben werden.
Das Geld setzt sich primär aus Kollekten der großen Schulmessen und Gottesdienste der letzten Zeit zusammen; so wurden allein in den vorweihnachtlichen Gottesdiensten 1.066,80€ gesammelt, eine bis jetzt noch nicht erreichte Höhe einer Kollekte unter Schülern und Lehrern. Zusammen mit anderen Kollekten (Abiturmesse, Gottesdienste vor den Sommerferien sowie zur Einschulung der 5er Schüler) sowie eine Spende von über 100,-€ von der Yogagruppe um Frau Strauss ergab sich diese beeindruckende Summe. Herzlichen Dank allen Spendern!!!
Auch das Geld, das durch das Engagement der Klasse 8b am Tag der offenen Tür durch die Cafeteria eingenommen wurde, soll demnächst überwiesen werden, dies sind nochmals mehrere hundert Euro.

Dienstag, 19. Februar 2008
Rückblick: Legamus Latine -
Suitbertus-Schüler sahnen ab beim Latein-Wettbewerb der Schulen des Erzbistums Köln
Zwei erste Preise und einen 3. Platz errangen die Schüler des Suitbertus-Gymnasiums beim diesjährigen Legamus-Latine-Wettbewerb der erzbischöflichen Schulen in Köln.
Aus der Klasse  6d holte Leo Kappenhagen  im Einzelwettbewerb – er musste vor über  100 Teilnehmern einenfast unbekannten  lateinischen Text vortragen – einen hervorragenden ersten Platz.
Die Schüler/innen Francesca Göpfert, Marsha Amelung, und Ingo Meise aus der Klasse 7b brillierten mit ihrem lustigen Gespräch zwischen Arminius, Varus und Thusnelda auf Latein mit deutschen Versatzstücken. Der Dialog wurde professionell und mit sehr viel Einühlungsvermögen  vorgetragen. So verwundert es nicht, dass sie sich klar in ihrer Wettbewerbsgruppe durchsetzen konnten und viel Applaus erhielten.
Auch Jil Binder, Kolja Heck und Jonas Lippert aus der Klasse 5d errangen einen erfolgreichen dritten Platz mit ihrem Vortrag. Eine beachtliche Leistung für die Sextaner, da die Konkurrenz auch sehr groß war.
Alle siegreich Schüler/innen konnten reich mit Preisen ausgestattet (die einen Bezug zur römischen Antike haben) und schönen, lateinisch verfassten Urkunden  den Heimweg vom 17. Legamus Latine Wettbewerb nach Düsseldorf antreten. [Michael Greif]

 

März 2008
Orchesterfahrt



Großer Erfolg beim Kopfrechenwettbewerb der Stadt Düsseldorf:
Suitbertus-Schüler: Stadtsieger - und Plätze 4 und 7!!
Markus Kügler (6d) ist der Sieger des diesjährigen Kopfrechenwettbewerbs für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 an Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen. Es war ein erfolgreicher Nachmittag für alle drei Teilnehmer unserer Schule. Neben Markus Kügler hatten sich auch Christopher Rautenberg (6c) und René Schmitz (6b) in zwei Vorrunden zunächst als die besten Kopfrechner ihrer Klasse und dann auch als die schnellsten und sichersten Rechner der Schule qualifiziert.
Am 21.Februar fand im Marie-Curie-Gymnasium in Gerresheim die diesjährige Endausscheidung statt. In zwei Durchgängen zu je 5 Minuten mussten die 36 Teilnehmer aus 12 verschiedenen Gymnasien Düsseldorfs ihre Rechenfertigkeiten unter Beweis stellen.
In der ersten Runde kam es auf Sicherheit an (15 Aufgaben), in der zweiten Runde war zusätzlich Schnelligkeit und Übersicht gefragt, denn die gestellten 40 Aufgaben konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gelöst werden.
Spannend war dann die Bekanntgabe der Sieger, denn die Punkteabstände waren äußerst gering. Die 10 besten Teilnehmer erhielten Urkunden und Preise. Und da waren die Schüler unserer Schule gleich dreimal mit dabei: Markus Kügler hatte mit 47 von 55 möglichen Punkten das beste je erreichte Ergebnis und einen deutlichen Vorsprung vor der Zweitplazierten vom Schloss-Gymnasium Benrath. René Schmitz erreichte mit 40 Punkten den 4. Platz und Christopher Rautenberg mit 36 Punkten Platz 7.
Damit war das Suitbertus Gymnasium an diesem Nachmittag die erfolgreichste Schule.
Stolz und mit ihren Prämien (einem Fußball, einem Basketball und einem Football) beladen, traten die drei Spitzenrechner begleitet von Frau Loers die Heimreise an. Wir gratulieren unseren Gewinnern herzlich.
Auf dem Photo von links nach rechts: Markus Kügler, René Schmitz, Christopher Rautenberg

 

11. März 2008
"Von Mozart bis Meyer – Orchester im Rausch"
90 Instrumentalisten sogen erschöpft, aber zugleich glücklich und mit Recht stolz den nicht enden wollenden Applaus auf, als das diesjährige Orchesterkonzert nach zweieinhalb Stunden in der Zugabe der vierstimmigen vokalen Präsentation von „Wochenend’ und Sonnenschein“ der Comedian Harmonists, die im März 2008 ihr 80jähriges Jubiläum feiern könnten, einen letzten Höhepunkt gefunden hatte. Vorausgegangen war ein breites Spektrum musikalischer Präsentationen, welches wie immer stilistische Vielfalt und kurzweiliges Entertainment garantierte.
Zu den Highlights des Abends gehörte sicherlich die Interpretation des 1. Satzes des d-Moll-Klavierkonzertes von W.A. Mozart durch Malin Mahner und das Junge Suitbertus-Orchester. Beeindruckend bewältigte die Pianistin die virtuosen wie die klanglichen Herausforderungen dieses Stückes, sensibel und zurückhaltend begleitet von den Orchestermusikern, die durchaus das Besondere dieses  Programmpunktes zu schätzen wussten und ihre Aufgabe sehr respektvoll absolvierten.

Mit viel Schwung unternahm das Junge Suitbertus-Orchester im Anschluss mit dem Medley „Satchmo“ eine musikalische Hommage an Louis Armstrong; Ensembleleistung wie Solopassagen ließen authentisch die goldenen Jahrzehnte des Vorkriegsjazz aufleuchten, und die der Musik innewohnende mitreißende Dynamik übertrug sich schnell auf das Publikum.
Als letzten Höhepunkt vor der Pause präsentierte das Orchester den zweiten und den vierten Satz der d-Moll-Sinfonie von Robert Schumann. Die auch professionelle Musiker herausfordernden Soli im langsamen Teil wurden beachtlich bewältigt, der Orchesterklang insgesamt unterstützte solide die melancholische „Eusebius“-Atmosphäre, in der sich auch Schumanns persönliche Situation im Düsseldorf der 1850er Jahre widerspiegelt. Mit jugendlichem (Über)mut stürzten sich die Musiker schließlich in das Finale und schickten ihre Zuhörer beeindruckt in die Pause.
Im zweiten Teil begeisterten zunächst die Jungen Suitharmoniker (Orchester der Unterstufe) mit einer lebendigen Interpretation eines Medleys aus Melodien des Musicals „My fair Lady“ und wagten sich dann an die Filmmusik zu „Mission Impossible“. Die jungen Musiker gingen in diesem Stück mit großem Engagement und hoher Konzentration zu Werke, die rhythmischen und technischen Anforderungen wurden mit Bravour bewältigt; kleine Unebenheiten konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein sehr junges und noch wenig routiniertes Ensemble eine hohe Messlatte ohne nennenswerte Blessuren übersprungen hat. Den Abschluss des Abends bildete die von beiden Orchestern gemeinsam vorgetragene Interpretation des zum Jahr 2000 komponierten Werkes „Millenium“ von Richard Meyer, welches 1998 den N.S.O.A. Composition Contest in den U.S.A. gewonnen hatte. 26 Holzbläser, 19 Blechbläser, 38 Streicher, Pauken und Schlagzeug boten diesem Werk eine Dichte und zugleich klangliche Brillanz, die dessen heroischen Charakter präzise und differenziert transportieren konnte, ohne die rhythmischen Finessen zu vernachlässigen, die diesem Stück seinen besonderen Reiz verleihen.
Standing Ovations, ein großes Dankeschön an die vielen Instrumentalisten und ein spezielles an die „13er“, die die Orchesterarbeit viele Jahre unterstützt haben.!
Schön übrigens, dass sich das Orchester auch für seinen Dirigenten verantwortlich fühlt: eine komplette Trikotausstattung seines Lieblingsvereins Borussia Mönchengladbach, welches ihm das Orchester zum Schluss überreichte, wird zumindest das Niveau des Orchesterfußballs auf den alljährlichen Orchesterfahrten weiter steigern.

Mittwoch, 2. April 2008
Kästner-Abend: Der Mensch ist gut! Da gibt es nichts zu lachen...
Unter diesem Motto stand die Lesung von Martin Parent (hinreichend bekannt), Fabian Vetter und Dominik Witkowski (zwei ehemalige Schüler) am vergangenen Mittwoch, dem 2. April 2008, im Musiksaal der Schule.
Untermalt wurden die Ausschnitte aus bekannten und weniger bekannten Werken des deutschen Autors Erich Kästner mit musikalischen Stücken von Robert Schumann und Friedrich Silcher (Loreley), von M. Parent am Flügel gespielt und zum Teil gesungen.
Durch den lebhaften Vortrag der Rezitierenden folgte man doch nicht ganz dem  „Da gibt es nichts zu lachen“. In einem kurzweiligen Programm wurden den Zuhörern nicht nur bekannte Romane von Kästner wie „Emil und die Detektive“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“, sondern auch zahlreiche Gedichte aus dem großen Fundus des Lyrikers zum Vortrag gebracht, die des Öfteren den ein oder anderen Lacher zur Folge hatten.
Ein gelungener Abend, dem man einen etwas größeren Zuhörerkreis gewünscht hätte.

 

575 Euro für MISEREOR-Projekt "Armenschule Notre-Dame"
Neue größere Spende für unser Partnerprojekt von Misereor in Bangladesh
Im April 2008 haben wir von unserer Schule aus eine weitere Spende für das Projekt "Armenschule Notre Dame" an Misereor überwiesen. Die 575,-- Euro stammen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf am Tag der „Offenen Tür“ für die neuen Fünftklässler und zu einem Teil auch aus der Sparbüchse des Yoga-Kurses von Frau Strauß, die dankenswerterweise ihre auf Freiwilligkeit beruhenden Beiträge (diesmal 134,-€) ebenfalls dem Projekt zur Verfügung stellt.
In der Zwischenzeit ist sehr schnell ein Dankesbrief von Misereor bei uns eingegangen, der hier eingesehen werden kann. Das Dankesschreiben kann mit dem uns zugesandten Jahresbericht 2007 zu unserem Partnerprojekt im Schaukasten der „EINE-WELT-ARBEIT“ unserer Schule im Erdgeschoss zwischen Mittel- und Südtrakt eingesehen werden.
Allen Spendern ein ganz herzliches Dankeschön!!!   [Matthias Schmitz-Arenst]

Helfen durch Verzicht - Rekordergebnis der diesjährigen Fastenaktion
Es ist schon Tradition an unserer Schule: Schüler verzichten auf bestimmte Ausgaben (Kino, Shopping, Süßigkeiten usw.) als Fastenopfer und spenden das so ersparte Geld für das Friedensdorf in Oberhausen. In diesem Jahr nahmen fast 200 Schüler an dieser freiwilligen Aktion teil, nämlich die Klassen 5c, 7a, 7b, 8d, 9b, 10a und 10b sowie ein Grundkurs der Stufe 11. Und heraus gekommen ist ein phantastisches Ergebnis, nämlich 2.100, 00 Euro.
Zwar sollte es bei solchen Aktionen kein „Ranking“ geben, dennoch verdienen die Klassen 7a, 9b und 5c besonders hervorgehoben zu werden. Und entsprechend groß war die Freude auch beim Friedensdorf, das solcher Spenden dringend bedarf, wie Frau Kleinbrahm als Vertreterin des Friedensdorfes bei der „offiziellen“ Übergabe deutlich machte. Konkret heißt das in diesem Jahr: Durch unsere Hilfe ist es möglich, drei (!) Kindern eine Beinprothese zu ermöglichen: Kindern, deren Leben ohne diese Hilfe zerstört wäre, weil der Kriegs- und Rüstungswahnsinn Milliarden verschwendet, unter denen die Unschuldigsten leiden müssen.
An unserer Schule wird zu Recht viel von sozialer Kompetenz geredet; hier beweist sie sich nachdrücklich.
Allen Schülerinnen und Schülern, die durch ihr wahrhaftes Fastenopfer zu diesem Erfolg beigetragen haben, gilt unser tiefer Dank!

 

Doppelter Suitbertus-Sieg bei der Preisverleihung des deutsch-französischen Internetwettbewerbs
Anlässlich des "Concours internet 2008" des Institut Français wurden am 3. April im Carl-Duisberg-Gymnasium in Wuppertal die Preise für die diesjährigen Gewinner verliehen.

Schon beim Betreten des Veranstaltungsraum freuten sich die eingeladenen Klassen und Kurse, die während des "Concours" von ihnen erarbeiteten Slogans zur deutsch-französischen Freundschaft  an den Wänden bewundern zu dürfen. Zu Beginn der Preisverleihung stellte die Theatergruppe des Carl-Duisberg-Gymnasiums unter beeindruckender musikalischer Begleitung der Schulband mit der Eigeninszenierung  „Swinging St. Pauli“ einen Teil der deutsch-französischen Geschichte dar. 
Im Anschluss wurden die Erst- und Zweitplatzierten des jeweiligen Sprachniveaus (insgesamt 490 teilnehmenden Schulkurse zwischen dem 7 und 13 Schuljahr) von den Vertretern des Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW sowie vom französischen Generalkonsul Gilles Thibault zu ihrem Erfolg beglückwünscht. Als Anerkennung ihrer Leistungen wurden den Schülern Sachpreise und den Bestplatzierten des Niveaus F4 ein zusätzlicher Geldpreis überreicht.
Zu den Preisen für die Erst- und Zweiplatzierten auf dem Niveau F1-F4 zählten unter anderem verschiedene Lektüren, z.B. von Louis Malle, und ein einsprachiges Wörterbuch, die freundlicher Weise vom Cornelsen Verlag  gestiftet wurden. Über die Preise werden sich vor allem die jüngeren Gewinner gefreut haben. Unsere Stufe 13 hat durch ihren Sieg auf dem höchsten Niveau neben den Sachpreisen sogar noch einen Geldbetrag für ihre "Stufenkasse" gewinnen können.



Besonders bemerkenswert war die Leistung des Suitbertus-Gymnasiums in diesem Jahr, das sich mit dem LK 13 unter der Leitung von Matthias Schmitz-Arenst und dem LK 12 unter der Leitung von Dr. Gabriele Barner [Bild oben] die ersten beiden Plätze auf dem Niveau F4 sichern konnte. Die beiden LKs konnten sich mit ihrem Ergebnis von 190,75 (LK 13) und 187,25 (LK 12) von 211 Punkten gegen 124 andere Kurse aus ganz NRW auf diesem Niveau durchsetzen. Ein ebenfalls respektables Ergebnis erzielte der Französischkurs der Klasse 10 unter Frau Dr. Barner, der den 3. von immerhin 116  Plätzen auf dem Niveau F2 belegte.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Auftritt des Pariser Trios „Karpatt“, dem es mit seinen witzreichen Texten gelang, die Preisverleihung  langsam ausklingen zu lassen und die positiven Eindrücke, die sowohl die Gastgeberschule als auch die Repräsentanten der Ministerien bei den Gästen hinterlassen haben, abzurunden.
Trotz der großen Bemühungen des Carl-Duisberg-Gymnasiums, dem Nachmittag  einen unterhaltsamen Rahmen zu verleihen, hielt es leider ungefähr die Hälfte der Eingeladenen für selbstverständlich, unmittelbar nach der Preisverleihung nach Hause zu fahren, was jedoch keinerlei Einfluss auf die Performance der Gruppe "Karpatt" hatte, die auch vor dem nunmehr kleineren Publikum eine gute "Show" ablieferte.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass die Preisverleihung in Wuppertal ein sehr interessantes Erlebnis war.
[Verfasser: Jean-Marc Monshausen und Patrick Liwitzki]

 

 

Juni 2008
Konzert am Montagabend: Schülerchor war eine Wucht!



Die hoch motivierten Sängerinnen und Sänger des 2007 gegründeten Schülerchors hatten Ende Mai auf ihren Intensiv-Probentagen in Bad Honnef den Wunsch geäußert, ihr Können in einem Konzert der Öffentlichkeit zu präsentieren. Christoph Verhoeven (Bild links), der Leiter des Ensembles, war von der Probenintensität und der Begeisterung der jungen Leute so angetan, dass er alle Hebel in Bewegung setzte, um diesen Wunsch noch vor Schuljahresende in die Tat umzusetzen. So fanden sich am 2. Juni 2008 um 19.30 Uhr über hundert Zuhörer im voll besetzten Musiksaal ein, die gespannt waren, was für ein Repertoire der noch junge Schülerchor sich mit seinem Leiter bereits erarbeitet hatte.
Schon mit dem ersten Stück „I´ve Got Peace Like A River“ gelang es dem Chor, die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Es war eine Freude, den 21 Sängerinnen und 6 Sängern der Jahrgangsstufen 9 bis 13 bei ihrer Begeisterung für den Chorgesang zu lauschen, die mit ihrem Vortrag die beste Werbung für die eigene Sache machten. Der Chor sang sauber und klangschön, ob vierstimmig a capella oder begleitet von Julius Hoffacker, Tobias Potthoff oder dem Chorleiter am Klavier. Das abwechslungsreiche und klug ausgewählte Programm mit alter Musik, Gospelsongs, englischen Lobpreisliedern, „Happy Ending“ von Mika und „ I Will Follow Him“ aus „Sister Act“ war sehr gut vorbereitet, wurde sicher vorgetragen und bediente den Geschmack des Publikums, das mehrere Generationen umfasste. Neben begeisterten Mienen und wippenden Füßen sah man auch den einen oder anderen Zuhörer, der ein paar Tränen der Rührung verdrückte. Nach drei Zugaben konnte man sicher sein, dass es trotz der drückenden Hitze niemand bedauert hatte, diese Stunde im Musiksaal verbracht zu haben.
Nun hoffen alle, dass dieses Konzert nicht das letzte gewesen ist und der Schülerchor in  Zukunft als feste Größe das musikalische Leben an unserer Schule bereichert.     [Walburga Lowinski-Richter, ehemalige Suitbertusschülerin, Abi-Jahrgang 1982]
Geplant ist die Herausgabe einer Musik-CD vom Konzert. >>> Hörprobe: River in Judea

 

Gründerpreis-Wettbewerb - Suitbertus-Schüler mit Erfolg dabei!
Seit Mitte Januar nahm ein 6-köpfiges Team von Abiturienten des Suitbertus-Gymnasiums beim größten deutschen Existenzgründer-Planspiel teil und belegte unter 1200 Teams in der NRW-Wertung den 3. Platz und bundesweit den beachtlichen 17.Platz.
Markus Klügge(18), Maximilian Kuwertz(19), Raphael Nitz (19), Leonard Schrage (19), Varun Venkataramani (18) und Vivian Wilms (18) entwickelten die Geschäftsidee, Schüler, Lehrer und Verlage auf einer universellen elektronischen Lern- und Lehrplattform namens scool zu vereinigen. Bei Präsentationen vor einer Schulklasse, den Lehrern ihrer Schule, einem Verlag und renommierten Unternehmensberatern stießen sie mit ihrer Idee auf Begeisterung. Sie wurden zudem motiviert, ihren Geschäftsplan weiter zu entwickeln. Schrittweise wurden sie im Verlaufe des Wettbewerbs an die Entwicklung eines Geschäftsplans herangeführt. Verschiedenste Aufgabe von einer genauen Marktanalyse über die Beurteilung der Teamkultur und die Erstellung einer Homepage bis hin zu der Entwicklung eines Finanzmodells mussten bearbeitet werden. Viele Stunden (oft bis in die Nacht hinein) verbrachten sie mit der Lösung der Aufgaben und arbeiteten über das Soll hinaus weiter an der Idee. Trotz der Anstrengung hat niemand den Spaß an der Entwicklung des Geschäftsplans verloren, wie Teammitglied Raphael bestätigt: „Manchmal war es ein langwieriger Prozess, aber am Ende zählt das Ergebnis. Bei dem ganzen Projekt haben wir sehr viel über unternehmerisches Denken und wirtschaftliche Zusammenhänge gelernt." Auch nach dem Ende des Gründerpreises geht die Arbeit an scool weiter, damit man bald auf die Suche nach einem Investor gehen kann. Auf der Website www.scool-online.de  können die bisherigen Ergebnisse betrachtet werden.

 


Mittwoch, 25. Juni 2008
Abschied von Schulseelsorger Helmut A. Schüller
Nachdem Monsignore Schüller in den letzten Wochen bereits die verschiedenen Schulgremien über sein altersbedingtes Ausscheiden aus der Schulseelsorge informiert hatte, fand nunmehr am Schuljahresende die offizielle Verabschiedung statt.
Im geselligen Kreis des traditionellen Lehrer-Grillabends vor den Sommerferien brachten Schulleitung, Lehrerschaft und die Religionskollegen ihren Dank, ihren Respekt und ihre große Anerkennung für die zehnjährige zuverlässige und engagierte Seelsorgetätigkeit an unserer Schule zum Ausdruck. In den schwierigen Zeiten des Schulleiterwechsels 1998 auf Wunsch des Erzbistums quasi als Lotse in die Kommandozentrale der Schule eingetreten, hat Msgr. Schüller mit dazu beigetragen, das „Schiff Suitbertus-Gymnasium“ auf Kurs zu halten und aus einigen Turbulenzen herauszumanövrieren. Sein besonderes Interesse galt zwei Bereichen: den Schulgottesdiensten und der Individualseelsorge. Mit Msgr. Schüller wurden zuverlässig stattfindende, gut vorbereitete, von einer modernen anspruchsvollen Theologie geprägte und dennoch schülernahe Gottesdienste zum Markenzeichen der Schule. Auch ohne disziplinarischen Druck nahmen fast alle Unterstufenschüler an den regelmäßigen Schulgottesdiensten teil, und auch die Zahl der Mittelstufen- und Oberstufenschüler in den Gottesdiensten hat sich positiv entwickelt. Das lag sicherlich auch daran, dass Msgr. Schüller immer ein offenes Ohr und eine offene Tür für alle Schüler und ihre vielfältigen persönlichen Anliegen und Probleme hatte. Wenn die Lehrer (nach)mittags die Schule bereits verlassen hatten, kamen immer wieder Schüler und Eltern, um beim Schulseelsorger klugen Rat, Hilfe und Zuspruch zu erfahren.
Auch der  Schuljahresabschluss-Gottesdienst stand im Zeichen der Verabschiedung und des Dankes an Msgr. Schüller. Der Leiter der erzbischöflichen Schulabteilung, Prälat Bachner, konzelebrierte zusammen mit Msgr. Schüller, Ortspfarrer H.-J. Schmitz und Dechant Keuser die Heilige Messe und teilte am Ende offiziell den Weggang unseres Schulseelsorgers mit. Lang anhalternder, herzlicher Applaus war Ausdruck des Dankes der Schulgemeinde.

Unser Dank sei auch hier noch einmal ausgedrückt:
Die Schulgemeinschaft dankt Monsignore Schüller für seinen großen Einsatz im Bereich der Schulpastoral und die vielfältige Unterstützung der Schule mit klugem Rat und handfester Tat; sie wünscht ihm noch viele möglichst gesunde und schaffensfrohe Jahre.


Tolles Ergebnis beim Sozialen Tag: über 14.000 Euro!
Auf Initiative der Schülervertretung hat unsere Schule mit den Klassen 7 - 10 in diesem Jahr zum ersten Mal am "Sozialen Tag" teilgenommen. Ziel dieser Maßnahme ist die Erwirtschaftung eines Betrages durch eigene Arbeit, der einem wohltätigen Projekt zur Verfügung gestellt wird.
Vorläufiges Fazit der SV: "Wir können auf das Ergebnis wirklich stolz sein. Trotz der Verzögerungen durch fehlende Arbeitsvereinbarungen, haben fast alle Schüler eine Beschäftigung gefunden und insgesamt 14.000€ erwirtschaftet. Obwohl ein Einnahme-Wettbewerb von Klassen untereinander nicht intendiert war, darf hier die Klasse 9c einmal herausgestellt werden, die mit 1.625 erarbeiteten Euro alle anderen deutlich übertraf.
An alle "Arbeitnehmer und Arbeitgeber" aber: ganz, ganz herzlichen Dank für euren / Ihren Einsatz!!!"

Samstag, 21. Juni 2008
Abitur-Entlass-Feier



Nach guter alter Tradition begann der endgültig letzte Tag der Jahrgangsstufe 13 mit einem Fest- und Dankgottesdienst in der Basilika. Die Schüler haben die Heilige Messe mit entsprechend ausgewählten Texten und Gebeten unter den Leitgedanken "Gemeinsam Leben wagen" gestellt. Musikalisch wurde der Gottesdienst geprägt durch einen eindrucksvoll intonierenden Gospelchor der Abiturienten unter der Leitung von Herrn Verhoeven.

Anschließend fand die offizielle Überreichung der Abiturzeugnisse in der perfekt hergerichteten Mehrzweckhalle statt. Den festlichen Rahmen stellte wie immer das Schulorchester unter der Leitung von Dr. Rademacher her. In der von Fröhlichkeit und Herzlichkeit geprägten Feier in der Schule wurden durch die Beiträge aller Beteiligten Freude und Stolz über das Erreichte, aber auch Dankbarkeit für die vielfältigen Hilfen durch Schulgemeinschaft und Elternhaus zum Ausdruck gebracht.

Hervorragende Abitur-Ergebnisse
Unberührt von der öffentlichen Diskussion um Abiturpannen und -schwierigkeiten durften sich die diesjährige Abiturientia und die ganze Schule über ganz hervorragende Abitur-Ergebnisse am Suitbertus-Gymnasium freuen:

  • alle zur Prüfung angetretenen Abiturienten haben im ersten Anlauf ohne mündliche Existenzprüfungen das Abitur bestanden: niemand ist durchgefallen und niemand hat das Recht auf Wiederholung der Prüfung in Mathematik in Anspruch genommen

  • sechs Absolventen (drei Damen und drei Herren) erreichten die Traumnote von 1.0. Die drei Besten: Ilon Liu (786 Punkte) - Varun Venkataramani (782) - Henning Leppmann (780)

  • der Durchschnitt aller Abiturzeugnisse beträgt hervorragende 2,2; nie gab es an der Schule bessere Ergebnisse

  • bei 303 geschriebenen Abiturklausuren gab es nur 14 Abweichungsprüfungen - davon 4 Prüfungen wegen "zu gut" geschriebener Klausuren (d. h. der Prüfling hat seine Vornote um 4 oder mehr Punkte übertroffen)

  • Allen Abiturienten (und ihren Lehrern) auch an dieser Stelle für tolle Ergebnisse - ganz herzlichen Glückwunsch!

Den Schüler(inne)n ist bewusst, dass sie in der  relativ behüteten Atmosphäre der Schule sich einen anerkennenswerten Teilerfolg erarbeitet und verdient haben und dass sie für künftige Anforderungen gut vorbereitet sind; sie wissen aber auch, dass weitere Erfolge in der "rauen Wirklichkeit" des nachschulischen Lebens keineswegs automatisch vorprogrammiert sind, sondern dass möglicherweise das "richtige", harte Lernen jetzt erst anfängt. Auch der Gedanke, dass Leistungsfähigkeit und Begabung auch gesellschaftliche Verantwortung bedeuten, wurde den Abiturienten noch einmal mit auf den Weg gegeben.
Am Abend bildete der Abi-Ball in der Rheinterrasse, mit dem der schulische Erfolg glanzvoll gefeiert wurde, den festlichen Abschluss des Tages.

 

Zu diesem Zeitpunkt waren Schulferien.

Freitag, 29. August 2008
Erste Impressionen von der Rhein-Wallfahrt der Fünftklässler

Wie fast immer in den letzten Jahren startete auch die diesjährige Wallfahrt unter einem guten Stern - herrliches Spätsommerwetter wartete auf die Kinder, Eltern und Lehrer beim Auszug aus der Suitbertus-Basilika. Schnell wurden die in der Nachmittagssonne am Kaiserswerther Ufer vor Anker liegenden Schiffe in Beschlag genommen und die Wallfahrt zur Düsseldorfer Maxkirche konnte beginnen.
In der Suitbertus-Basilika hatte zuvor unter der Leitung von Pfarrer Schmitz und organisiert von Studiendirektor Geuß ein Aussendungsgottesdienst stattgefunden, der den neuen SchülerInnen Geist und Geschichte des Ortes und den Hintergrund der Wallfahrt vor Augen stellte. Vor fast 1300 Jahren hatte hier der heilige Suitbertus die Keimzelle des Christentums geschaffen: ein erstes kleines christliches Kloster auf der Rheininsel, von dem aus die Missionierung des rechtsrheinischen Gebietes in unserer Region seinen Anfang nahm. Er hat hier vor Ort mitgewirkt an der Gründung und Gestaltung des christlichen Abendlandes, dessen Werten sich unsere Schule als katholisches Gymnasium in besonderer Weise verpflichtet fühlt.

        


1. Preis für Mathe-Schüler des Suitbertus-Gymnasiums an der Uni Duisburg
Lena Ullrich, Florian Hück und Florian Brüggemann aus der Klasse 10d haben sich einen Tag lang an der Uni Duisburg mit dem "Geheimnis des Routenplaners" beschäftigt. Im Rahmen eines Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 konnten sich die drei Zehntklässler intensiv mit den mathematischen Hintergründen eines Routenplaners auseinandersetzen. Nach der Einarbeitung in die Problemstellung und einer ersten Einführung in die Graphentheorie sollte die kürzeste Verbindung zwischen zwei Orten ermittelt werden. Die drei begabten Mathematiker haben zur Lösung die Strategie von Dijkstra benutzt: eine effektive Methode, die uns die Natur schon beim Ausschwärmen eines Ameisenstamms bei der Futtersuche vormacht. Neben der kürzesten Entfernung sollte auch die schnellste Route berechnet werden, Einbahnstraßen müssten ebenso beachtet werden wie plötzlich auftretende Staus. Die Lösung dieser Probleme gelang unseren Schülern so gut, dass sie sich gegen die Konkurrenz aus Viersen, Duisburg und dem gesamten Niederrhein durchsetzen konnten. Eine Jury, die sich aus Assistenten des mathematischen Instituts der Uni Duisburg zusammensetzte, bescheinigte Lena, Florian und Florian, dass sie unter allen beteiligten Teams das beste Ergebnis erzielt hatten.
Zum Dank durften die Drei ihre Ergebnisse am Samstag, dem 13.September 2008, einer größeren Zuhörerschaft vortragen und einen Scheck in Höhe von 150 Euro mit nach Hause nehmen.

 

Erfolgreiche Teilnahme an Naturwissenschafts-Wettbewerben
Viel Interesse, großen Spaß und nun auch (wieder) Erfolg haben offensichtlich die Geschwister Ravyn (7d)  und Kendra (8c) Henning an naturwissenschaftlichen Themen und Aufgabenstellungen.
Nach bereits sehr erfolgreicher Teilnahme der jüngeren Schwester am NRW-Schülerwettbewerb "bio-logisch" in den beiden vergangenen Jahren (4. und 8. Platz) gab es jetzt im Wettbewerb 2008 für sie wieder eine ganz vordere Placierung: von 3.245 Teilnehmern belegte Ravyn einen hervorragenden 8. Platz.

   
Siegerehrung in Karlsruhe beim Chemie-Wettbewerb

Zusammen mit ihrer Schwester Kendra und einer weiteren Schülerin des Suitbertus-Gymnasiums, Katharina Rieke, die jedoch an der Siegerehrung nicht teilnahm, stand sie auch noch auf dem Siegerpodest beim bundesweiten Schülerteam-Chemie-Wettbewerb "dechemax". Belohnt wurde diese exzellente Leistung mit einem dreitägigen Aufenthalt mit tollem Besichtigungsprogramm in Karlsruhe und einer anschließenden Siegerehrung bei einer großen Chemie-Tagung. - Herzliche Gratulation und auch weiterhin viel Erfolg und Spaß am Forschen!

Donnerstag, 23. Oktober 2008
Schulgespräch: "Alles erzieht den Menschen - und keiner ist ohne Einfluss"
Das hatten die sehr zahlreich erschienenen Zuhörer mit Sicherheit nicht erwartet: dass ein so ernstes und konfliktreiches Thema wie Erziehung so viel Lachen und Heiterkeit hervorrufen kann, wie es an diesem Abend vielfach geschehen ist. Selten war bei einem Schulgespräch die Stimmung im Auditorium lockerer als bei diesem schwierigen Thema.
Geschuldet ist dies dem launigen Referenten, Prof. Dollase, der einerseits als emeritierter Erziehungswissenschaftler und Psychologe die Früchte jahrzehntelanger vor allem empirischer Forschung im Bereich (schulischer) Erziehung eingefahren hat und sich so große Kompetenz in diesem Bereich aneignen konnte, der andererseits aber auch mit Demut, Bescheidenheit und Selbstironie die Grenzen der Wissenschaft und aller Erziehungskonzepte herausstellte. Dass er dabei ausführlich und gerne sich selbst und seine weitläufige Familie darstellte mit recht wundersamen Biografien, gespickt mit  Beispielen von Versagen, Teilniederlagen oder Karriereabbrüchen, die aber über unvorhersehbare Windungen und Wendungen des Lebens, Selbstreflexion und Weiterentwicklung der Persönlichkeit letztlich doch glückliche, zufriedene und erfolgreiche Existenzen und Familien erzeugten, führte im gespannt lauschenden Auditorium nicht nur zu zahlreichen  Heiterkeitsausbrüchen, sondern diese Art des Vortrags setzte auch ein Grundprinzip seiner Erkenntnis über Erziehung um: 1. Es geht um Vertrauen: Erzieher müssen Kompetenz und Glaubwürdigkeit vermitteln; das Kind muss vertrauen können, dass der Erzieher weiß, wovon er spricht und dass er in der Lage ist, ihn die Realität der Welt erkennen zu lassen; 2. Erziehung ist die Kombination aus Führung und Zuwendung: Regeln vereinbaren und kontrollieren: ja - aber verknüpft mit Herzlichkeit und Hinwendung, die Vertrauen beim Kind schafft. Keine moralinsaure Regeldurchsetzung um jeden Preis und einseitige Akzentuierung von Disziplin, sondern autoritative, kompetenz- und vertrauenbasierte Begleitung des Jugendlichen. So ist für Dollase gerade die als besonders schwierig konnotierte Pubertät eine Entwicklungsphase mit einem ungeheuer großen positiven Potential, das bei richtiger Wahrnehmung der Jugendlichen und entsprechender Hinwendung zur produktivsten Zeit in der Schule werden könnte.
Direkt zu Beginn hatte der Referent zur Entlastung aller sich redlich, aber erfolglos (?) an der Erziehungsfront Bemühenden festgestellt: Entgegen vielen Suggestionen in Fernsehsendungen und auf einem reich sortierten Büchermarkt gibt es nicht das eine Erfolg garantierende Erziehungsrezept, ist Erziehung ein komplexer Vorgang, dessen Ergebnis nicht programmierbar ist, weil es multifaktoriell bedingt ist und weil es eine Vielzahl von Miterziehern gibt, deren Einwirken nicht zu verhindern ist. So rechnete er zunächst mit vielen (monokausalen) Mythen zur Erziehung ab, die vorgeben, die Stellschraube für Erfolg und Misslingen von Erziehung gefunden zu haben - und deren Handhabung entsprechend vermarkten.
Ein weiterer anregender Gedanke: Krisen, Brüche, Niederlagen, Versagen sind menschlich, sind wichtiger, unverzichtbarer und zu ertragender Teil menschlicher Existenz; der Mensch bedarf ihrer, um zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und wirkliche persönliche Siege zu erleben. Der Referent verwies darauf, dass ein religiös geprägter Mensch dazu viel Ermutigendes in den Texten und Überzeugungen seines Glaubens finden kann.
Dieser Gedanke sollte gerade für uns als christliche Schule Bestätigung, Ansporn und Herausforderung sein. [Rainer Nückel]


Montag, 20. Oktober 2008
Schulkonzert

Mit großer Begeisterung und Spielfreude und auf einem hörenswerten Niveau präsentierten sich am Montagabend die beiden Orchester des Suitbertus-Gymnasiums unter der Leitung  Dr. Rademacher. Das Besondere dieses Konzertes: die Verstärkung  durch 13 MusikerInnen aus der Europäischen Schule in Brüssel, die bei unseren Orchestermitgliedern zu Gast waren mit ihrem Orchesterleiter, Herrn Borchhagen,  - sowie durch eine Schülergruppe von der Katholischen Grundschule unseres Nachbarstadtteils Lohausen unter der musikalischen Leitung von Frau Rademacher.
Vorausgegangen war ein langes und intensives Probenwochenende mit Übungseinheiten am ganzen Samstag und Sonntagnachmittag, in dem das Repertoire des Konzertes erarbeitet wurde.

           

Auf dem weit gesteckten Programm, das die ganze (geografische) Welt umfasste, standen u.a. Werke von Dvorak, Rimsky-Korsakov, Vivaldi, Chandoskin, Bach, Brahms sowie Bearbeitungen von "A Chorus Line", Musik zu "Herr der Ringe" und Beatle-Songs.
Während die jüngeren Musikanten aus der Grundschule mit ihrer musikalischen Präsentration der großen Welt vor allem Unbekümmertheit und Spielfreude ausstrahlten, zogen die drei älteren exzellenten Solisten der Brüsseler Schule mit technisch und klanglich hervorragend präsentierten "Klassikern" die Zuhörer in ihren Bann. Phantastisch aber auch, was die zusammengeführten Orchester in ihrer kurzen Probenzeit musikalisch in ihren Darbietungen auf die Beine gestellt haben. Ein besonders großes Kompliment und entsprechender Dank müssen sicher an alle 3 Orchesterleiter, in Sonderheit aber an Dr. Rademacher gehen, der nicht nur für Programm, Proben und Konzertaufführung verantwortlich war, sondern auch Planung und Durchführung des Austausches sowie hinter den Kulissen die Organisation des Konzertes und des Begegnungsabends sowie der Proben zu meistern hatte.
Die leider nicht ganz so zahlreich versammelten Zuhörer spendeten den jungen Musikern am Ende herzlichen und berechtigten Applaus. Herzlichen Dank und Gratulation auch an dieser Stelle an alle Beteiligten. 

 

Mittwoch, 12. November 2008
Informationsabend: "Sicher surfen statt naiv ins Netz"
Referenten: Dirk Poerschke, Medienzentrum Rheinland und Georg Schimmelpfennig, Polizeipräsidium Düsseldorf

Die große Anzahl von Eltern, Schülern und Lehrern, die sich an diesem Abend im Foyer versammelte, ließ erkennen, wie wichtig das Thema Sicherheit im Internet (und bei Handys) für alle Anwesenden ist und wie groß auch der Bedarf nach klarer Information in diesem Bereich ist.
Dass nach diesem Abend alle Fragen beantwortet sind und alle Besorgnis gewichen ist, darf sicherlich nicht angenommen werden. Wichtig war es den Referenten, einige problematische Kernbereiche im Internet wie zum Beispiel "ICQ" oder die "Sozialen Netzwerke" mit ihren potentiellen Gefahren aufzuzeigen, Eltern und Schüler zu sensibilisieren, die Risiken im WWW und Strategien zu deren Minderung wahrzunehmen, und die Erziehungsverantwortlichen zu motivieren, mit den Kindern und Jugendlichen vertrauensvoll über deren Umgang mit dem Internet zu sprechen und sich über die Praxis jugendlicher Internetaktivitäten zu informieren.
Hilfreich waren auch die mitgebrachten Broschüren und die genannten (und später hier auch noch einmal herunterladbaren) Tipps und Adressen für den Fall, dass es durch Anbieter oder User im Internet zu Schädigungen oder Betrug kommt.
Der Informationsabend weckte den Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung für die SchülerInnen.
Herzlichen Dank an die Referenten und die Initiatoren aus der Schulpflegschaft!!

November 2008
Weihnachtspäckchen-Aktion für Rumänien
- wieder beeindruckend erfolgreich

Herzlichen Dank allen Schülerinnen und Schülern und allen Eltern, die unsere Aktion wieder einmal so großartig unterstützt und jeden Tag Dutzende von liebevoll gepackten und verpackten Paketen zum Sekretariat gebracht haben.
Hier stapelten sich die Pakete bald so stark, dass viele auf dem Dachboden zwischengelagert werden mussten. Deshalb sind auch die beiden oben abgebildeten Stapel nur ein Teil der mitgebrachten Weihnachtspäckchen.
Am Freitag brachte dann ein bis zum Dach beladener Kleintransporter die Pakete nach Neuss, von wo aus sie dann ihre weite Reise nach Rumänien antreten werden. - Sicherlich dürfen wir uns in den Kinderheimen strahlende Kinderaugen am Weihnachtstag vorstellen.

 

Das Erzbischöfliche Suitbertus-Gymnasium
engagiert sich politisch auf "Weltniveau"

Endlich war es wieder so weit. Nach intensiver Vorbereitung und langer Recherche konnte das Suitbertus-Gymnasium wie jedes Jahr eine Schülerdelegation in Begleitung eines Beratungslehrers zu der alljährlich in Berlin stattfindenden Simulation der Vereinten Nationen „BerMUN“ (Berlin Model United Nations) senden.
Die ehrwürdigen Exzellenzen, die vom 18.11.08-23.11.08 in Berlin gastierten, waren Karolyn John, Mona Shojei, Iris-Katharina Henschel, Victoria Heck, Alexander Strasser und Mathieu Kohmann (alle Schüler der 12. Klasse). Herr Koch unterstützte die Schüler in Zusammenarbeit mit Herrn Weirich tatkräftig und mit ebenso großer Begeisterung wie die Schüler. Das Ziel: eine optimal vorbereitete Delegation nach Berlin entsenden. >>> weiter

Großer Erfolg bei der 48. Mathematik-Olympiade
Am 13. November 2008 fuhren 10 Schülerinnen und Schüler unserer Schule zusammen mit Frau Loers und Herrn Kalenberg nach Düsseldorf-Gerresheim, um dort an der 2. Runde der Mathematik-Olympiade teilzunehmen.
Julian Blawid, Thomas Kügler, Florian Engel (Klasse 5), Katharina Klein, Gideon Gottschalg, Steffen Fahr, Armand Khan, Franziska Heiderich (Klasse 6), Constanze Brackmann und Markus Kügler (Klasse 7) hatten sich zuvor in der schulinternen Ausscheidungsrunde als Jahrgangsstufenbeste qualifiziert.
Nun galt es in der zweiten Runde gegen 71 Mitkonkurrenten aus 13 anderen Düsseldorfer Gymnasien anzutreten. Neunzig Minuten lang wurde intensiv an den kniffeligen Aufgaben getüftelt. Nur 7 der insgesamt 81 Teilnehmer konnten auf eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb hoffen. Katharina Klein und Markus Kügler waren in ihren Jahrgangsstufen die Besten und erreichten einen der begehrten ersten Plätze. Sie werden unsere Schule in der nächsten Runde vertreten. Beachtlich auch der zweite Platz von Steffen Fahr und die dritten Plätze von Julian Blawid, Armand Khan und Constanze Brackmann.

 

 

Dezember 2008
Begeisterndes Musizieren in „könglichem Ambiente“ – Das „Junge Suitbertusorchester“ zurück aus Brüssel
Erschöpft, bewegt, beeindruckt – und auch durchaus stolz darauf, im ehrwürdigen Konzertsaal des Conservatoire Royal de Bruxelles aufgetreten zu sein und begeisterten Applaus geerntet zu haben: so ungefähr ließe sich die Stimmung beschreiben, in der sich die vierzig Musikerinnen und Musiker des Jungen Suitbertus-Orchesters befanden, als sie am späten Sonntagabend wohlbehalten wieder in Düsseldorf eintrafen. Die diesjährige Konzertreise nach Brüssel vom 5.-7.12.08 war nicht nur wieder – wie im letzten Jahr – ein voller Erfolg, sondern sie war im wahrsten Sinne des Wortes „gekrönt“ durch das musikalische Erlebnis, für harte Probenarbeit mit einer sensationellen Akustik belohnt zu werden, die das gesamte Ensemble spürbar motivierte und zu einem bemerkenswert differenzierten musikalischen Ergebnis beflügelte. Das spontane „Da hat sogar schon der König gesessen“, mit dem ein Achtklässler seine Eltern in Düsseldorf empfing, spiegelte das Besondere, das wir alle dort empfunden haben.
Deutlich intensiviert wurden auch die musikalischen und die menschlichen Kontakte zu unseren Brüsseler Freunden, deren uns bereits vertraute Gastfreundschaft auch in diesem Jahr wieder beispielhaft war und mit Sicherheit wieder ein Miteinander über die Orchesterbegegnung hinaus weiter befördert hat. Der Europäischen Schule in Brüssel ist zu danken dafür, den Rahmen für dieses Erlebnis ermöglicht zu haben, und für das bereichernde musikalische Miteinander, das beide Orchester weiter gebracht hat und von dem beide Ensembles zehren werden. Dass auf „deutscher Seite“ alles so reibungslos klappte, ist überdies dem unermüdlichen Einsatz von Herrn Veh und Frau Kretschmann-Einsfelder geschuldet, die im Vorder- und Hintergrund mit gewohnter Zuverlässigkeit und Weitsicht wirkten. (Dr. Rademacher)


Dezember 2008
Kirchlicher "Steuermann" in Mannschaftskajüte
Gespannt warteten in der ersten Stunde die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und ihre Lehrer in der Schulkapelle auf den angekündigten Gast aus Köln.
Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp hatte sich zu einer Visite am Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium angesagt und wollte seinen Besuch mit der Feier der Eucharistie in der Schulkapelle beginnen.
Ein Stau auf dem Weg nach Düsseldorf sorgte leider für eine kleine Verspätung - sehr zum Wohlgefallen der Schüler, die die zweite Unterrichtsstunde dahinschwinden sahen. Mit fünfzehnminütiger Verspätung konnte dann aber der Gottesdienst beginnen, der anspruchs- und stimmungsvoll als Rorate-Messe mit Kerzenlicht gefeiert wurde.
In seiner Predigt stellte sich der Generalvikar den Kindern zunächst als Steuermann auf dem großen Kölner Kirchenschiff vor, der den Kurs des Kapitäns (Erzbischof Kardinal Meisner) umzusetzen und sich um Schiff, Mannschaft und Passagiere an Bord zu kümmern habe, auf dass es allen gut ergehe.
In dieser Mission (Visite - nicht Visitation!) stellte sich Dr. Schwaderlapp dann auch in der "großen" Pause den Kolleginnen und Kollegen vor, von denen aber nur ein Bruchteil anwesend sein konnte, da die anderen ihren eigenen Borddienst (sprich Pausenaufsicht) wahrzunehmen hatten.
Ein Gang durch die Schule und Gespräche mit Lehrern, Schulleitung und OberstufenschülerInnen standen weiterhin auf dem kurzen Besuchsprogramm, mit dem der Generalvikar einen persönlichen Eindruck vom Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium gewinnen wollte. Denn - so Dr. Schwaderlapp - "die katholischen Schulen sind uns sehr wichtig, und die Lehrerinnen und Lehrer haben eine große Chance und Aufgabe als christliche Erzieher."
Übrigens: weder dem Generalvikar noch seinen Begleitern aus der Hauptabteilung Schule/Hochschule des Erzbistums, Herrn Bardenheuer und Herrn Schmitz, war trotz eifrigen Bemühens irgendein Hinweis auf den/die künftige(n) Schulleiter(in) zu entlocken.