Ereignisse 2010
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Gebet und Gottesdienst für Ralf Veit

Nach langer, schwerer Krankheit ist Ralf Veit am Heiligen Abend gestorben. Am Donnerstag und Freitag wird die Schulkapelle durchgängig geöffnet sein, um Gelegenheit für ein stilles Gedenken, ein Gebet oder einen Eintrag in das ausgelegte Kondolenzbuch zu geben.
In der darauffolgenden Woche sind Schüler, Eltern und Lehrer zu einer Eucharistiefeier am Abend eingeladen, in der wir des Verstorbenen gedenken und ihn der Liebe Gottes anvertrauen wollen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.  

 

 

 

 

Großer Einsatz der Fachgruppe Französisch

Alle Französisch-LehrerInnen nehmen in diesen ohnehin arbeitsreichen Konferenz- und Zeugnis-Tagen viel zusätzliche Arbeit, Zeit und Belastungen auf sich, um ihren Französisch-SchülerInnen interessante Angebote unterbreiten zu können.

Internet-Wettbewerb am 22. Januar

Schon seit vielen Jahren nehmen viele Französisch-Schüler an einem großen online-Wettbewerb des institut français teil. Dieser findet immer am 22. Januar, dem Deutsch-Französischen Tag, statt. Diesmal beteiligten sich am Freitag 6 Gruppen unterschiedlichen Alters und Leistungsvermögens einen ganzen Vormittag an diesem anspruchsvollen Wettbewerb zur Sprache und Landeskunde Frankreichs.

Delf-Prüfungen

Am Samstagmorgen um 7.30 Uhr waren die Kolleg(inn)en bereits wieder im Einsatz, um in unserer Schule in Kooperation mit dem institut français die Delf-Prüfungen abzuhalten. In diesen erwerben die Schüler international anerkannte Sprachzertifikate, die eine bestimmte (6 Leistungsstufen) Sprachkompetenz dokumentieren und garantieren. 128 (!) SchülerInnen und Schüler erschienen am Samstagmorgen, um sich freiwillig der Prüfung zu unterziehen.

Austausch-Schüler

Frau Reinhard konnte dann am Samstag gleich durchstarten - zum Hauptbahnhof, um dort 25 Austausch-SchülerInnen und die sie begleitenden Lehrer in Empfang zu nehmen und sie den Gastfamilien anzuvertrauen. Eine Woche lang werden die französischen Mädchen und Jungen in den Gastfamilien leben und tagsüber ein Betriebspraktikum bei verschiedenen Firmen und Arbeitgebern absolvieren. Vorbereitung, Organisation und Betreuung der Gruppe mit ihren Lehrern liegen dabei in den Händen von Frau Reinhard, genauso wie die Organisation des Gegenbesuchs der deutschen Schüler in Paris im März. Das Gleiche leistet zeitversetzt im Frühsommer Frau Dr. Hornstein für eine andere französische Austauschgruppe.
Herzlichen Dank für dieses freiwillige und nicht selbstverständliche Engagement der Französisch-LehrerInnen - und Anerkennung auch den Französisch-SchülerInnen, die jenseits von Unterricht und ohne "Notendruck" großen Einsatz für dieses Fach zeigen!

[aus Eltern-Sicht: Rainer Nückel]

Suitbertus-Gymnasium wieder an der Spitze beim Internet-Wettbewerb Französisch

1. Platz für den Französisch LK 12 in der obersten Kategorie

franz-1Beim diesjährigen (9.) Internetwettbewerb zum Deutsch-Französischen Tag am 22. Januar 2010 nahmen sechs Teams vom Suitbertus-Gymnasium teil – so viele wie nie. Und alle Teilnehmer aus den Französisch-Kursen des Suitbertus-Gymnasiums konnten sich wieder über gute bis sehr gute Platzierungen freuen.

In diesem Wettbewerb, den das Institut Français alljährlich veranstaltet, müssen die Schüler im Team knifflige Fragen beantworten und ihre Kreativität und Sprachkompetenz in der Fremdsprache durch das Verfassen von kurzen Texten, Slogans etc. unter Beweis stellen.

Absoluter Spitzenreiter war der Leistungskurs 12 von Frau Dr. Barner, der in der höchsten Schwierigkeitsstufe (niveau 4) den 1.Platz von 92 teilnehmenden Teams errang. Besonders erfreulich auch die Leistung des GK 13 von Frau Reinhard, der sich mit nur 16,5 Punkten Abstand zum o.g. Leistungskurs Platz 10 erkämpfte. In der gleichen Kategorie landete der Leistungskurs von Herrn Schmitz-Arenst Platz 26.

In der nächsten Leistungsgruppe  (niveau 3, 168 teilnehmende Teams) konnte sich der Französischkurs 10 cd (2. Lernjahr Intensivkurs) von Frau Reinhard auf Platz 33, der Kurs der Klassen 9 von Frau Dr. Hornstein (4.Lernjahr) auf Rang 59 platzieren. Die jüngsten Teilnehmer unserer Schule, die Schüler der Klasse 7bcd mit Frau Reinhard als Kurslehrerin, dürfen sich über Platz 79 von 149 teilnehmenden Teams in der Leistungsstufe niveau 2 freuen.

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch! Félicitations! A la prochaine…!

Ein herzliches Dankeschön gebührt Herrn Nückel, der diese Aktivität der Französisch-Gruppe alle Jahre wieder durch seinen unermüdlichen Einsatz im Technik-Bereich unterstützt. Merci!  [Monika Reinhard für die Fachgruppe Französisch]

franz-tabelle

  

Maastricht 2010 und Mathematik

Mittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, am letzten Samstag im Januar mit den fünf besten Mathematikern unserer Schule nach Maastricht zu fahren. Dort treffen sich dann 40 Teams aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland, um in 2,5 Stunden fünf komplexe mathematische Probleme zu bearbeiten.

 „Es hat riesigen Spaß gemacht, auch wenn wir längst nicht alle Probleme gelöst haben,“ war die erste Reaktion unserer Schüler unmittelbar nach dem Wettbewerb. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“

Platz 10 ist zwar noch weit vom Siegertreppchen entfernt, aber doch ein achtbares Ergebnis, zu dem wir unseren Teilnehmern herzlich gratulieren.

Schüler zu Sanitätern ausgebildet

Nachdem zur Vorbereitung der Sanitäterausbildung noch im vergangenen Jahr  20 Schülerinnen und Schüler zwei Erste-Hilfe-Seminare erfolgreich absolviert hatten, fing am Montag, dem 1. Februar, nun die eigentliche Ausbildung zum Schulsanitäter an.

Um 8. 00 Uhr trafen sich die zukünftigen Sanitäter im Suitbertus-Saal. Hier wurden unter Anleitung einer Ausbilderin der Malteser neue Erkenntnisse vermittelt, die für die zukünftigen Schulsanitäter wichtig sind.

Zu Anfang wurde an Hand von Folien das theoretische Wissen aus den vorhergegangenen Kursen aufgefrischt. Dann präsentierte und besprach die Ausbilderin einige Beispiele für Notfälle, die in der Schule auftreten können. So wurden zum Beispiel die Symptome einer Vergiftung besprochen und die Maßnahmen erklärt, die man als Schulsanitäter ergreifen kann. Zwischendurch wurde in praktischen Übungen vertieft, wie man den Blutdruck misst, eine Person in die stabile Seitenlage bringt oder eine Wiederbelebung durchführt. Zum Schluss wurden realistische Notfälle, die in der Schule durchaus vorkommen, nachgestellt und von 2 Schülern bearbeitet, die die Situation bewerten und herausfinden mussten, was zu tun ist.

Um 14. 00 Uhr war die Veranstaltung, in der die Schüler viel Neues gelernt haben und die aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, zu Ende. In naher Zukunft werden die Schulsanitäter ihren eigenen Raum mit entsprechender Ausrüstung in der Schule haben und werden dann in Notfällen helfen. [David Nückel]

   

Rückblick auf den Lehrer-Studientag: Fortbildung + Verabschiedung

Um gelingende Kommunikation auf allen Ebenen gerade auch in schwierigen Situationen, um Körpersprache und Stressbewältigung ging es auf dem Studientag der Lehrer am vergangenen Freitag. In Referaten, Übungen, Rollenspielen und Diskussionskreisen wurden diese Themen den Lehrerinnen und Lehrern strukturiert, anschaulich und praxisorientiert näher gebracht. Die Durchführung des Studientages lag in den Händen der Dozenten des Instituts für Lehrerfortbildung Mülheim unter der Leitung von Bardo Schaffner. Kollegen finden Informationen auf der Kollegen-Website.
Verabschiedung

Dieser Tag war gleichzeitig der letzte Arbeitstag von zwei Kolleginnen, die mit Ende des Halbjahres die Schule verlassen.
Nach 33 Jahren geht Frau Benedens, Religionslehrerin und Deutschlehrerin, in den Ruhestand. Viele Jahre hat sie liebevoll, herzlich, kreativ und erfrischend "normal" den Bereich Religion vertreten, unzählige Gottesdienste mit SchülerInnen vorbereitet und gefeiert und noch mehr Mandalas ausmalen lassen, um Kindern auch einen anderen Zugang zum Wesentlichen zu eröffnen. Ihre Hilfsbereitschaft, Offenheit, Heiterkeit und Unkompliziertheit werden die KollegInnen gerne in Erinnerung behalten.
Frau Benedens hatte für das Kollegium noch eine Überraschung und ein Abschiedsgeschenk: eine Kollektion von 12 ("Welche Zahl sonst sollte für einen Religionslehrer in Frage kommen?") Regenschirmen in allen Regenbogenfarben, die als Schutzschirm im Kampf gegen Wetterwidrigkeiten aber auch als Symbole für Positiv-Heiteres wie Sonne, Himmel, "Alles im grünen Bereich" (konnotiert mit einem Appell an die Schulleitung: "Lehrer brauchen Muße!") und Spiritualität (violett - siehe Foto) gelten sollen.

Nur kurze Zeit war Frau Schnitzler (leider kein Foto) an der Schule; dennoch hat sich die ehemalige Referendarin so gut an der Schule eingearbeitet und sich so stark und erfolgreich für ihre Fächer (Physik, Mathematik), die Schule und die Schüler engagiert, dass es allen an der Schule sehr leid tut, dass sie uns nunmehr verlässt (und eine Stelle am Ratinger Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium antritt.)

Mit den besten Wünschen für den weiteren Lebensweg wurden beide Kolleginnen herzlich verabschiedet.

 

16. - 20. Februar 2010

Projekttage am Suitbertus-Gymnasiumillumination

In der vergangenen Woche wurde nicht nur wie immer in der Schule gelesen, gedacht,  diskutiert, debattiert, räsoniert, reflektiert und geschrieben, sondern auch gemeinsam, kreativ und eigenbestimmt gestaltet, gewerkelt, gemalt, gebastelt, collagiert, gestrichen, installiert, illuminiert, programmiert, inszeniert, choreografiert, fotografiert, gefilmt, getanzt, geturnt, bewegt, entspannt, gesungen, performt ...

Am Präsentationstag war es entsprechend schwer, wirklich alle Arbeitsergebnisse und Leistungen der Projektgruppen, der Lehrer und Schüler auch nur annähernd in Augenschein zu nehmen und zu würdigen.
google-mapGespannt warten wir deshalb auf die (digitale) Projektzeitung, die ebenfalls erstellt wurde.

Hier schon einmal eine kleine Fotostrecke zur Illumination am Freitagabend.

Projekt 133 - digitales 3-D-Modell der Schule in google earth
Ein interessantes Projekt wurde unter Anleitung eines ehemaligen Schülers realisiert: die Anfertigung eines dreidimensionalen Modells der Schule, das in der Software "google earth" eingebunden ist.

Große Spendenbereitschaft : über 5.000 Euro für soziale Projekte

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Einnahmen der Kollekten und sonstigen Aktionen der letzten Zeit in unserer Schule, die Hilfsprojekten in der EINEN WELT zu Gute kommen. Für unser derzeitiges Partnerprojekt, die Notre-Dame-Schule in den Slums von Dhaka in Bangladesch (betreut von Misereor) wurden in den Gottesdiensten zum Abitur 2009 und zu Weihnachten von der gesamten Schulgemeinde insgesamt 3.197,81 Euro gespendet. Hinzu kommen 1.074,64 Euro, die durch spontane Aktionen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in HAITI  in den Monaten Januar und Februar 2010 gesammelt wurden.  

Ganz herzlichen Dank all den großzügigen Spendern, die zeigen, dass ihnen das viele Leid auf dieser Welt, ob ganz in der Nähe oder eben weit entfernt von uns, am Herzen liegt. [Matthias Schmitz-Arenst]

 

schelen-totenanzeige Totenanzeige

 

 

 

Suitbertus-Schüler - Stadtmeister im Kopfrechnen

Training zahlt sich aus  

Mathematik-SiegerVor laufenden Kameras des WDR sicherte sich Ignacio de los Rios (Klasse 6c) beim diesjährigen Kopfrechnenwettbewerb aller Düsseldorfer Schulen den ersten Platz und wurde Stadtmeister. Herzlichen Glückwunsch! Auch in diesem Jahr fand der Kopfrechnenwettbewerb der Klassenstufe 6 wieder am Marie Curie Gymnasium in Gerresheim statt. Aufgeregt fuhren die drei Teilnehmer des Suitbertus- Gymnasiums an die Gräulingerstraße. Zuvor mussten sie sich bei einer schulinternen Ausscheidung qualifizieren. Hier setzte sich Christian Banki (6d) klar vor Ignacio de los Rios und Paul Lenz (6d) durch. Bei der Stadtmeisterschaft, zu der sich dreizehn Düsseldorfer Schulen gemeldet hatten, müssten die Rechenmeister in zwei Runden von je fünf Minuten möglichst viele Aufgaben richtig im Kopf rechnen. „Ich habe ein richtig gutes Gefühl.“ meinte Ignacio nach der zweiten Runde. „Das Training in der Mathe-AG hat viel geholfen.“ Bis zur Preisverleihung mussten sich die Schüler allerdings noch etwas gedulden, da die Rechenergebnisse noch ausgewertet und die Urkunden geschrieben werden mussten. Dann war es endlich soweit: Paul mit dem 10. Platz, Christian mit Platz 7 und Ignacio als Stadtsieger erreichten ein hervorragendes Mannschaftsergebnis. Das Kamerateam des WDR stürzte sich nach der Siegerehrung direkt auf Ignacio, der zum Abschluss, wie alle großen Sportler, noch eine Reihe von Interviews geben musste.

[Foto: Die drei Schulsieger Ignacio, Christian und Paul (v.l.n.r.) mit Frau Haupt und Herrn Kalenberg nach der schulinternen Entscheidung]

 

Ô Paris !  

Paris-AustauschBezaubert vom Charme der Stadt Paris kamen sie zurück, die 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10, die zusammen mit Frau Reinhard und Herrn Ley auf Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Neuilly/Paris waren. Mit ihnen war die Sonne nach Paris gereist, und so zeigte sich die französische Hauptstadt den Schülern von ihrer schönsten Seite. Das sonnige Wetter machte sogar ein Mittagspicknick in den Jardins des Tuileries möglich (siehe Foto).

Durch das intensive Besichtigungsprogramm, das Frau Reinhard als Leiterin der Fahrt für die Schüler vorbereitet hatte, bekamen die Teilnehmer einen ersten Eindruck von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hierbei waren die Schüler ihre eigenen Reiseführer: jeder Schüler musste ein kurzes Referat zu einer Sehenswürdigkeit vorbereiten und vor Ort vortragen oder auf vorbereiteten Rallyes Stadtviertel selbständig erkunden. „Dieser Austausch ist vor allem eine Sprachreise “, meint Frau Reinhard, weshalb sie den Schülern im selbst erstellten Arbeitsheft zahlreiche Aufgaben zum französischen Alltagsleben zum Bearbeiten gegeben hat, Aufgaben, die überwiegend durch Gespräche mit der französischen Gastfamilie zu beantworten waren, aber auch das Lesen französischer Internetseiten erfordern.

„Wir wünschen uns, dass diese Reise die Motivation zum Erlernen der französischen Sprache stärkt und dass möglichst viele der Austauschpartner weiter in Kontakt bleiben“, wünschen sich Frau Reinhard und Herr Ley.

 

Schul-Ereignisse in der Presse: Konzert + Hilfeleistung

      Bilderserie zum Konzert

 

Motto-Woche und Abigag

Wenn völlig unkonventionell gekleidete Gestalten in ausgelassener Freude mit lautstarker Beschallung den Schulhof in Beschlag nehmen, dann sind mal wieder die Motto-Tage der Abiturienten angesagt. Raus aus den Alltags- und/oder Designer-Klamotten und rein in ungewohnte Textilien, Outfits und Accessoires, die für Kindheitserinnerungen, Lebensfreude, Grenzüberschreitung oder Exotik stehen.
Schön, wenn Schule soviel Spaß macht - auch wenn nicht alle Aktionen optimal verlaufen  [Auto-Korso, Fliedner-(Gegen-)Attacke)?]

Abigag.

Der letzte (Abigag-)Tag brachte allen Beteiligten überwiegend viel Spaß: nachdem die Jahrgangsstufenleiterinnen im Cabrio (bei geschätzten 3°C) und mit Motorrad-Eskorte als Brautpaar angekommen waren, mussten diese sich - um die Eingangstüren endgültig öffnen zu können öffnen - unter den Augen der gesamten Schülerschaft einer ungewöhnlich komplizierten Morgentoilette unterziehen. Mit vorbildlichem Mut und Einsatzfreude bewältigten sie diese Aufgabe, so dass die Eingangstüren geöffnet werden konnten und die wegen der sehr frischen Temperaturen etwas angefrorenen Schüler und Lehrer in die warmen, dafür aber ausgeräumten Klassen gelangen konnten.

Am Ende des Tages stand dann ein Leistungswettbewerb aller Schüler und Lehrer, die ihre geistige und körperliche Fitness unter Beweis stellen mussten: die Lehrer sollten in ihren Klassen Punkte bei einem Quiz sammeln, während auf die Schülerinnen und Schüler ein ideenreicher Parcours aus Sport-, Kreativitäts- und Geschicklichkeitsprüfungen wartete, dessen Absolvierung ebenfalls Punkte erbrachte. Am Ende hatte - wie auch immer ??? - die Klasse 10c die meisten Punkte erzielt und konnte sich über einen Scheck von 100,-- Euro für die Klassenkasse freuen. - Für die Oberstufenschüler waren derweil mehrere Casino-Räume aufgebaut worden.

Herzlichen Dank für diesen Tag mit tollen Sport- und Spaß-Ideen, für das Frühstücksbüffett für Lehrer (und die freundliche Umsorgung des Webmasters am Abend im FUCHS).

   

  Mehr Fotos über eine Diashow, die als EXE-Datei (keine Gefahr!) heruntergeladen werden kann. [Beenden der Show durch ESC-Taste.]

 

Concours de lecture à Duisburg  

Am 23.04.2010, dem Welttag des Buches, fand in der Stadtbibliothek Duisburg ein Vorlesewettbewerb in französischer Sprache statt, bei dem natürlich auch unsere Schule vertreten war. Er wurde von der Deutsch-Französischen Gesellschaft veranstaltet.  

Bereits im Vorfeld hatten wir jeder einen Text ausgewählt, den wir zu Hause und mit Frau Reinhard geübt hatten, um den Vortrag vor der Jury möglichst gut gestalten zu können.

In der Zentralbibliothek Duisburg wurden wir freundlich empfangen und bekamen Informationsblätter, auf denen unsere Vortragsräume und die Vorlesezeiten standen. In der ersten Runde musste jeder Teilnehmer seinen vorbereiteten Text vortragen, was uns auch gut gelang und von der Jury sehr gelobt wurde. Ungefähr eine Stunde später kam es dann zur zweiten Runde, bei der es darum ging, einen unbekannten Text nach einer Vorbereitungszeit von 10 Minuten vorzulesen. Obwohl der Text nicht besonders einfach war, meisterten wir ihn ohne größere Probleme. Zum ersten Platz reichte es allerdings nicht, was aber völlig verständlich war, denn Siegerin wurde eine zweisprachig aufgewachsene Französin. Wir schafften es immerhin, viele Schüler, die bereits vier Jahre länger Französisch lernen, deutlich hinter uns zu lassen.  

Am Ende können wir sagen, dass sich die Teilnahme am Vorlesewettbewerb gelohnt hat – auch wegen der Geschenke, die wir von den Verantwortlichen überreicht bekamen. Jeder Teilnehmer erhielt zusätzlich zur Urkunde eine Tasche, in der sich unter anderem ein deutsch-französisches Spiel, ein französisches Buch und eine CD mit französischen Liedern befanden.  

[Patrick Gottschling und Benedikt Sondermann (10d)]

   

Erster Preis beim Lateinwettbewerb „Legamus et ludamus Latine“ des Erzbistums Köln

Beim 19. Wettbewerb der erzbischöflichen Schulen  im Lesevortrag Latein „Legamus et ludamus Latine“  haben 3 Schüler/innen der Klasse 6a den ersten Preis in ihrer Wettbewerbsgruppe errungen.

Hier ihr Bericht:  

 „Am 10.03.2010 gewannen wir im Kölner Ursulinen-Gymnasium den Lateinlesewettbewerb in der Kategorie „Klasse 6/ Latein als zweite Fremdsprache“. Wir mussten mit 10 anderen Gruppen konkurrieren. Zuerst fuhren wir per Bahn nach Köln und wurden dort in der Aula der Ursulinenschule mit einer längeren Begrüßungsrede empfangen. Nach dem Vortrag vieler lateinischer Beiträge in anderen Wettbewerbsgruppen waren wir endlich an der Reihe. Wir trugen eine neue und ganz überraschende Version des Urteils des Paris aus Troja in blendendem Latein vor. In der Pause gab es einen Mittags-Imbiss: Würstchen mit Kartoffelsalat.
Anschließend wurden mehrere Filme und sogar Theaterstücke auf Latein aufgeführt. In der Zwischenzeit diskutierte die Jury über die Preisvergabe. Endlich wurde das Ergebnis in unserer Kategorie bekannt gegeben. Wir belegten erfreulicherweise den ersten Platz und hängten 10 Konkurrenzgruppen ab. Als Preise bekamen wir Urkunden, echte römische Münzen und Bleistifte.
Fröhlich über unseren Sieg fuhren wir anschließend  nach Düsseldorf zurück.“ (4 Schüler/innen der Klasse 6a)

 

seit Ende April

Neue Mitarbeiterin

Seit Anfang des Monats gibt es ein neues Gesicht an der Schule: bei der Betreuung der Mediothek und Lehrerbibliotheken hilft uns in den nächsten Monaten Frau Kao-Hamschmidt. Sie stammt gebürtig aus Taiwan, war dort Lehrerin und lebt nunmehr seit etlichen Jahren in der Bundesrepublik.

Wir wünschen Frau Kao-Hamschmidt viel Freude an ihrer neuen Beschäftigung und bitten darum, sie freundlich in unserer Schulgemeinschaft aufzunehmen.

 

Theater-Aufführung: "Geschlossene Gesellschaft" [Jean-Paul Sartre]

Als erste Web-Resonanz - die Sicht des Regisseurs auf das Schauspiel: "Erst spät gelangen Garcin, Inès und Estelle zu der Einsicht, daß kein zweiter Tod sie voneinander erlöst, daß sie dazu verurteilt sind, nur im Urteil der jeweils anderen zu „existieren", immer von neuem ihr Tun und ihr Unterlassen zu rechtfertigen und dennoch in Ewigkeit an ihrer Rechtfertigung zu scheitern, sie zerplatzen zu sehen, so wie Sysiphos in der stehenden Ewigkeit der Unterwelt den Felsblock vom Berg rollen sah.

Für Jean-Paul Sartre, den Existentialisten, war es undenkbar, die Antwort auf die Frage nach der Selbstverantwortung des Menschen einer diffusen, vage Illusionen weckenden, transzendenten Wesenheit zu überlassen. „Du bist nichts anderes als dein Lebenl", schleudert Ines, die Klarsichtige, der eindeutig die Sympathie des Autors gehört, Garcin entgegen, als er versucht, die Illusionen, die er sich über sein Leben gTheater Satreemacht hat und immer noch macht, als seine Lebenswirklichkeit auszugeben.

Jetzt aber noch einmal zum Mitdenken: Drei Personen, ein Mann und zwei Frauen, werden nacheinander von einem Kellner, dessen Schulung nach zivilisierten Maßstäben deutlich zu wünschen übrig läßt, in ein Hotelzimmer geführt, welches ebenfalls den etablierten Vorstellungen einer nur halbwegs akzeptablen Dienstleistungsgesellschaft diametral entgegensteht. Das Zimmer hat weder Fenster noch Betten, die Klingel funktioniert nur ausnahmsweise und unbeabsichtigt, das künstliche Licht kann nur von der „Direktion" zentral ausgeschaltet werden, was aber vermutlich niemals geschehen wird. Die Möblierung des Zimmers besteht aus drei schäbigen Sofas, die provisorisch mit Stoff überzogen wurden. Als Fluchtpunkt dient eine Bronzefigur, deren Funktion nur mühsam zu enträtseln ist (bei uns ein großer Obelisk, ähnlich dem Monolithen in Stanley Kubricks „2001— Odyssee im Weltraum"). Der einzige bewegliche Gegenstand ist ein Papiermesser, dessen praktischer Sinn ebenfalls im Dunkeln bleibt, da es weder Bücher noch sonst irgendetwas gibt, was ein solches Werkzeug zweckmäßig erscheinen lassen könnte. Wir &gen dieser Ausstattung drei Umzugskartons hinzu, gefüllt mit Reminiszenzen an ein früheres Leben, außerdem einen Fernseher, mit dessen Hilfe die drei Personen ebenso ungewollt wie nutzlos das Leben und Treiben ihrer jeweiligen Außenwelt beobachten können. Nutzlos, denn die drei sind tot. Ines, die Postangestellte, starb an einer Gasvergiftung. Estelle, das „arme Waisenkind", das in die bessere Gesellschaft hinein geheiratet hat, erlag einer Lungenentzündung und Garcin, der selbsternannte Pazifist und Womanizer wurde als Deserteur erschossen. "

Den Schauspieler(inne)n, die trotz Abitur- und Klausur-Belastung eine große, beeindruckende Leistung zeigten, und vor allem dem allgegenwärtigen Regisseur Martin Parent wurde zu Recht lang anhaltender, herzlicher Applaus gespendet. >>> Bilderserie

Theater alle Darsteller

 

 

Schulorchester-Begegnung

Was herauskommt, wenn zwei gut funktionierende Schulorchester zusammenkommen, war am vergangenen Samstag in beeindruckender Weise zu beobachten: knapp 30 Musikerinnen und Musiker  unseres  Suitbertus-Gymnasiums unter Leitung ihrer Dirigentin Natascha Kretschmann-Einsfelder und ihres Streicher-Betreuers Markus Veh waren zu einem ersten musikalischen und menschlichen Kennenlernen zum Moltke Gymnasium nach Krefeld gereist, der neuen Wirkungsstätte des ehemaligen Leiters unserer Orchester Herrn Dr. Rademacher.

Nicht nur das perfekte kulinarische Niveau, für welches die Mitglieder des Moltke-Orchesters als Gastgeber sorgten, sondern auch beeindruckende musikalische Aha-Erlebnisse – so z.B. die Erfahrung eines großen und satten Streicherklanges und das spontane Miteinander am gemeinsamen Notenpult  – brachten die Instrumentalisten und Instrumentalistinnen in kurzer Zeit zusammen.

Geprobt wurden Werke von Robert Schumann: der 1. Satz der „Rheinischen Sinfonie“ sowie ein Arrangement der „Kinderszenen“, welche beide im November anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten in Krefeld und in Düsseldorf innerhalb eines größeren Programms präsentiert werden.

Schnell entstand der Wunsch, möglichst bald wieder miteinander Musik zu machen. Die Stimmung am Samstagnachmittag lässt sich am besten in der folgenden ungläubigen Frage einer Klarinettistin zusammenfassen: „Müssen wir wirklich bis zum Herbst warten, bis wir uns wiedersehen werden?“

WM-Fußball im Kloster

Freitag 13.30 Uhr - über 100 Schülerinnen und Schüler und zahlreiche Lehrer im dicht besetzten Klosterinnenhof blicken erwartungsvoll auf die Großleinwand. Alle hoffen auf ein tolles Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Serbien.
Seit Tagen sind die logistischen Vorbereitungen angelaufen, damit das mit Spannung erwartete Spiel im Klosterinnenhof übertragen werden kann. Die Stimmung ist prächtig, die Fans, oft mit Nationalflaggen und -trikots oder schwarz-rot-gold geschminkt, sindsiegesgewiss, die Würstchen bruzzeln verführerisch auf dem Grill und Türme von Getränkekästen warten auf durstige Abnehmer.

Auf Seiten der Schule und der ausrichtenden Jahrgangsstufe 12 war in den vorausgehenden Tagen alles getan worden, damit ein Fußballfest gefeiert werden kann. Aber die serbische Mannschaft hatte offensichtlich etwas dagegen - und so wurde es am Ende doch ein bisschen stiller und mit dem Siegesjubel wurde es leider nichts.
Dennoch - eine geglückte Premiere gemeinsamen Sport-Erlebens, das Schüler und Lehrer gleichermaßen genossen.

>>> Fotostrecke
Vielleicht gibt es ja beim Ehemaligenfest am Samstag, dem 3. Juli, noch einmal die Gelegenheit, der deutschen Mannschaft in der Schule - diesmal dann hoffentlich bei einem Sieg - zujubeln zu können.

 

National Geographic: Suitbertus-Gymnasium stellt den Landessieger 2010/11

Niels Schnathorst vertrat am 11. Juni 2010 Nordrhein-Westfalen beim NG-Finale in Hamburg  

Seit zehn Jahren gibt der Verlag Gruner und Jahr (Hamburg) die deutsche Ausgabe von „National Geographic“ (NG) heraus. Seit zehn Jahren gibt es den davon ausgehenden Schülerwettbewerb „Wissen“. Seit zehn Jahren nimmt unsere Schule daran teil. In diesem Jahr waren es alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 9.

Unser Schulsieger, Niels Schnathorst (Klasse 9a, deren Ordinarius und Erdkundefachlehrer Herr Nisters ist), wurde dann auch Landessieger des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes.

In dieser Eigenschaft vertrat er es am vergangenen Freitag in Hamburg beim Bundes-Finale. In Begleitung von Herrn Geuß und der NRW-Delegation des Schulgeographenverbandes machte er einen bemerkenswert souveränen Eindruck bei der Siegerehrung und der Vorstellungsrunde. Nach dem Viertelfinale schied er erst im Stechen bei einer Schätzfrage („Wie groß ist das Einzugsgebiet der Wolga?“) ehrenvoll aus.

Am Donnerstag-Abend erfolgte die Prämierung der Landessieger und des besten Geographieschülers deutscher Auslandsschulen (Ioan Casian Bàrdeanu aus Bukarest/Rumänien) auf dem „Feuerschiff“ im Hamburger Hafen. Am Freitag gab es vier Vorrunden, eine Zwischenrunde und die Endrunde, die der Vor- und Vorvorjahressieger (Max Rogge aus Brandenburg) wieder für sich entschied und somit erneut Bundessieger geworden ist.

Angesichts des gepflegten Begleitprogramms für Körper und Geist, das die Kooperationspartner Verlag Gruner und Jahr, Westermann-Verlag und Deutscher Schulgeographenverband zusammengestellt hatten, gebührt ihnen großer Dank. Unsere Gruppe besuchte im Rahmen der nicht zu kurz gekommenen weiteren Kultur die Hauptsehenswürdigkeiten des Stadtzentrums der Freien und Hansestadt, das Internationale Maritime Museum und das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt, was uns sehr viel Freude bereitete.

Niels Schnathorst ist unter den 17 besten  deutschen Erdkundeschülern, ermittelt aus rund 240.000 Teilnehmern des NG-Wettbewerbs „Wissen 2010“, des größten Schülerwettbewerbs im deutschsprachigen Raum. Er ist für ein Jahr der beste Erdkundeschüler Nordrhein-Westfalens, in dem  rund 14.500 Schülerinnen und Schüler seit Januar 2010 mitgemacht hatten.

Wir sind – zusammen mit seiner Familie – besonders stolz auf ihn. Der Fachbereich Erdkunde wird ihn am Donnerstag, dem 17. Juni 2010, im Rahmen der zweiten Fachkonferenz dieses Schuljahres ehren. Das Land NRW ehrt ihn anlässlich des Schulgeographentages Anfang Dezember 2010 in Düsseldorf oder Köln.   >> alle Teilnehmer

Bernhard Geuß, StD i. K. als EK-Fachvorsitzender

   

10. Juni 2010

Carolin Olbertz gewinnt 1. Preis für Ehrenamt bei ZONTA  

Die Abiturientin des Suitbertus-Gymnasiums Carolin Olbertz [Bild links] hat den „Young Women in Public Affairs Award“ gewonnen.

Der Preis wurde während einer feierlichen Veranstaltung an unserer Schule verliehen. Carolin wurde damit für ihr großes, breitgefächertes ehrenamtliches Engagement geehrt. Am Suitbertus-Gymnasium war sie in der SV-Vertreterin, Stufen- undKurssprecherin; in ihrer Heimatpfarrgemeinde ist sie Mitglied des Pfarrgemeinderats und Gruppenleiterin. Zudem organisierte sie an unserer Schule viele Veranstaltungen - insbesondere wurde gewürdigt, dass sie selbständig ein Musical für ihre Jahrgangsstufe schrieb und über Monate maßgeblich an dessen Aufführung beteiligt war.

Der Preis wurde durch die Präsidentin des ZONTA-Clubs Düsseldorf II, Frau Ruth Hans, in Anwesenheit der Laudatorin, Frau Dr. Hellmich, Ministerialrätin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, von Frau Dr. Jenkner, Vorsitzende des YWPA-Komitees des ZONTA-Clubs, und von Frau Haupt verliehen. Carolin nimmt automatisch an weiteren Ausscheidungen auf europäischem und globalen Niveau teil, mit der Chance bis zu 3.000 Dollar zugesprochen zu bekommen.

Neben Carolin wurden noch zwei 2. Preise an Jacqueline Götze vom Theodor-Fliedner-Gymnasium [Bild rechts] und an Luisa Heeck vom Marie-Curie-Gymnasium vergeben.

        

 ZONTA ist ein 1919 gegründeter, internationaler Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Derzeit gibt es in Deutschland 115 ZONTA-Clubs. Der Name ZONTA ist der Symbolsprache der Sioux Indianer entlehnt und steht für: ehrenhaftes Handeln, Zusammenhalt und Integrität. 

 

Schülertheater: "Leonce und Lena"

Die souverän, mit großer Ausdruckskraft und Spielfreude agierenden Schülerinnen und Schüler und ein wieder einmal als Schauspieler glänzend auftretender Martin Parent in der Rolle des "pseudophilisophisch verblödeten Königs Peter" hätten sicherlich mehr Zuschauer verdient gehabt, als am zweiten Abend erschienen waren. Vielleicht sind die gelichteten Reihen der Enttäuschung über das kurz zuvor verlorene Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft oder insgesamt der WM zuzuschreiben - aber gerade in der derzeitigen von Massen-Ritualen und fragwürdigen Medieninszenierungen geprägten Wirklichkeitswahrnehmung hätte Büchner uns allen einiges zu sagen.
Martin Parent deutet die Komödie so: "Das Stück formuliert einen verstörenden Nihilismus, der sich keineswegs auf Kritik an den herrschenden Institutionen beschränkt, sondern auch die Ideale der Aufklärung, das tröstliche Gerüst der Kategorien der Philosophie eines Immanuel Kant, kurz alles, was in trostloser Zeit Trost zu spenden vermöchte, mit beißendem Spott überzieht. Wie steht es aber mit uns? Wir domestizieren täglich die großen, radikalen Gedanken, die uns große Geister in Wort, Musik und Bild seit Äonen entgegenhalten, wir machen sie unserer eigenen Unzulänglichkeit dienstbar, lassen sie zu „Bildung" und „Kultur" verzwergen, denn folgten wir den Imperativen, die sie formulieren, nähmen wir sie beim Wort, zögen wir die notwendigen Schlüsse aus ihnen, was bliebe uns?"  
>>> ganzer Kommentar vom M. Parent zu seiner Inszenierung

>>> Bilderstrecke

   

14. Juni 2010

Chorkonzert in der Schulkapelle

orchester-konzertMit berechtigtem, lang anhaltendem Applaus quittierten die Zuhörer in der gut gefüllten Schulkapelle die musikalische Darbietung und vor allem auch die ansteckende Freude, mit der die jungen Sängerinnen und Sänger zu Werke gingen.
Chorleiter Christoph Verhoeven hatte wieder ein abwechslungsreiches Programm aus wunderschönen Liedern mit sehr unterschiedlichem Charakter zusammengestellt, die der Chor begeisternd und "unter die Haut gehend" vortrug, wie es W. Nickenig-Heimbach in seinem Dank an den Chor und den Chorleiter ausdrückte. Besonders beeindruckend waren der volle, harmonische Gesamtklang, eine nuancenreiche Intonation und präzise Artikulation des Chores.

Wie viel Musikalität in den Sängerinnen steckt und spürbar wurde, zeigte sich auch darin, dass einige von ihnen zusätzlich solistisch als Instrumentalisten brillierten - so Viola Michalski (Cello) und Bénédicte Herbourt (Klavier) in Gabriel Maries "La Cinquantaine" oder "mal eben" die Klavierbegleitung (Julius Hoffacker) zu einem Lied übernahmen. Die Klavierbegleitung war ansonsten bestens aufgehoben in den Händen von Frau Kretschmann-Einsfelder, die souverän den Klavierpart bei zahlreichen Liedern übernahm und auch an der Orgel mit Paul Ledwig die Oboen-Sonate c-moll von Telemann gestaltete.

Ein gutes Licht auf die Chorgemeinschaft wirft auch die Mitwirkung von vier ehemaligen Schülern und Chormitgliedern, die gerne eingesprungen sind und Herrn Verhoeven und die Männerstimmen unterstützt haben.

Vielen Dank - und auf jeden Fall: weiter so!!!

Vielleicht lassen sich auch noch einige Jungen für den Chor begeistern?! Singen macht Freude! Proben: Montags 7. und 8. Stunde

 

Erfolg beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein (und Englisch)

2 Preisträger und mehrere Urkunden wegen besonderer Leistungen

Am 21. Januar 2010 fand wieder einmal der Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein statt, bei dem auch einige Schüler/innen der neunten und zehnten Klassen teilnahmen. Weil das Suitbertus-Gymnasium so viele Teilnehmer stellte, mussten diese zur Bearbeitung  der Prüfungsaufgaben nicht in eine andere Schule fahren. Die Wettbewerbsaufgaben wurden während der Schulzeit im Suitbertus-Saal bearbeitet. Manche Schüler nahmen mit einer Sprache (Latein) am Wettbewerb teil, aber die Meisten versuchten sich direkt in zwei Herausforderungen, nämlich Englisch und Latein.

Schon lange vor Beginn des Wettbewerbs ging die Vorbereitung los, denn es gab in beiden Sprachen Aufgaben, die zu Hause bearbeitet werden mussten. In Latein und Englisch mussten vom Bundeswettbewerb vorgegebene Texte vorgelesen und aufgenommen werden. In Englisch gab es zusätzlich noch eine freie  Äußerung, welche die Teilnehmer ebenfalls aufnehmen und am Tag des Wettbewerbs abgeben mussten.

Die Aufgaben am Wettbewerbstag waren sehr vielseitig und deshalb auch keineswegs langweilig. Sie stellten für jeden eine ziemliche Herausforderung dar.

Umso bemerkenswerter ist es, dass mehrere Schüler unserer Schule eine Urkunde mit besonderer Anerkennung und zwei Schüler (Julius Gödde und Benedikt Sondermann) sogar einen der ersten drei Plätze erreicht haben. Sie werden deshalb am 15.06.2010 zur Übergabe der Gewinne nach Bielefeld fahren. (Benedikt Sondermann)  >>> die Aufgaben

   

Abitur 2010 - herzliche Gratulation unseren Absolventen!

96 strahlende Abiturientinnen und Abiturienten konnten bei schönstem Sommerwetter am Freitagabend im Rahmen der Abiturfeier ihr Zertifikat der Reife entgegennehmen.
Nach dem einleitenden Gottesdienst in der Basilika, der unter dem Thema "Loslassen" stand, wurde dieses Loslassen auf dem Schulhof lebendig und optisch eindrucksvoll umgesetzt: 100 Luftballons trugen die Bitten und Wünsche der Angehörigen, die diese zuvor in der Heiligen Messe auf grüne Papierblätter notiert hatten, in den abendlichen Himmel.

In der sich anschließenden Feier konnte Schulleiterin Claudia Haupt [ >>> Abitur-Rede] vielen Schülerinnen und Schülern zu herausragenden Leistungen gratulieren: Alle Kandidaten haben ihr Abitur erhalten - keiner ist gescheitert. Fast 40 der 96 AbiturientInnen haben im Notendurchschnitt eine "1" vor dem Komma, fünf Absolventen haben sogar eine "1.0" erreicht. Der Durchschnitt liegt bei 2,18.

Viel Grund zur Freude und Dankbarkeit - und auch eine Herausforderung an die Abiturienten, mit den eigenen Talenten zu wuchern - zur weiteren Entwicklung der eigenen  Persönlichkeit und zum Wohle von Welt und Gesellschaft.


 

     

Bilder oben v.l.n.r. : Schulleiterin Claudia Haupt, Jahrgangsstufenleiterinnen Natascha Kretschman-Einsfelder, Iris Roth-Suermann, Stufensprecher: Magnus Möslein und Lara Mischel, Elternvertreterin Frau Olbertz

 

28. - 30. Juni 2010

Concours de lecture  / Vorlesewettbewerb Französisch  

Der traditionelle Vorlesewettbewerb, von der Fachgruppe Französisch veranstaltet, fand in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni 2010 statt. Die Schüler der Stufen 7, 9 und 10, die kursintern als Gewinner ihrer Lerngruppe ermittelt worden waren, traten zur Endausscheidung gegeneinander an.

Zum Vortrag kamen Texte von Lénia Major, Bernard Friot und Anna Gavalda mit einem Auszug aus ‚35 kilos d’espoir’, einem Roman, der 2005  für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war.

Anhand dieser Texte stellten die Schüler neben korrekter Aussprache und Intonation des Französischen auch die Fähigkeit, einen Text lesend gestalten zu könne, unter Beweis. Erfreulicherweise konnte die Jury in diesem Jahr mit vier Muttersprachlern besetzt werden. Es waren unsere vier französischen Gastschüler, die als Austauschschüler im Rahmen des Voltaire- oder Brigitte-Sauzay-Programms (2-monatiger bzw. 6-monatiger Schüleraustausch) zurzeit Schüler des Suitbertus-Gymnasiums sind (Arthur Bricet, Kl.7, Elisabeth Kéribiriou und Bénédicte Herbout (Kl.9) sowie Alexandre Maltcheff (Kl.10) (auf dem Foto rechts von links nach rechts).  Sie wurden bei ihrer Entscheidung unterstützt von einem unparteiischen Französischlehrer.  

Die Gewinner des Wettbewerbs waren in der Jahrgangsstufe 7 Katharina Klein aus der 7d (1.Platz), Leonie Burbach aus der 7b (2.Platz). In der Jahrgangsstufe 9 platzierte sich Priya Bandhari (9a) auf Platz 1, Zweitplatzierte war ihre Klassenkameradin Lara-Lou Belenky, auf Platz 3 folgte Charlotte Simons (9d) und Platz 4 belegte Claudia Jesse aus Klasse 9b. Sieger der Jahrgangsstufe 10 waren Lisa-Marie Plotzke (10a) auf Platz 1, Konstantin Fasselt 10d (Platz 2) und Lilia Burdina 10b auf Platz 3. [Foto links]

Die Gewinner erhielten einen Buchpreis und als original französische Erfrischung gab es eine kühle Orangina.  

 

 Félicitations et à la prochaine ! / Glückwunsch und bis zum nächsten Mal !

  [Monika Reinhard für die Fachgruppe Französisch]

 

Donnerstag, 1. Juli 2010

Uni trifft S(uitbertus)chule: Chemie-Innovationen im Alltag - Gestern und Heute  

Während Herr Dr. Klaus Schaper, Privatdozent der Heinrich-Heine-Universität, zunächst noch unter wildem, lautem und tosendem Beifall vor die Schülerinnen und Schüler der 10ten Klassen tritt, wird es im Laufe seines einstündigen Vortrages über Chemie im Alltag bedächtig ruhig. Begeisternd und begeistert erzählt er zunächst aus dem Themengebiet der Farbmittel. Er berichtet vom weißen Gold, eher bekannt als Porzellan, Höhlenbemalungen mit farbigen Eisenoxiden, der Farbgewinnung aus Färberwaid, Purpur-Muscheln und Cochenillenschildläusen. Ebenso über weitere Vorgänge und Abläufe, die ohne Hilfe der Chemie so nicht stattfinden könnten.

Ebenso berichtet er von den revolutionären Innovationen im Bereich der Arzneimittel. So beispielsweise über die Nutzung von Penicillin in Zeiten des Vietnamkriegs, die Verwendung von Heroin als Hustensaft und die chemisch abgewandelte Form der Nitroglyzerin, besser bekannt als Viagra. Seinen Vortrag schließt er passend zur WM mit einem Abstecher in die Fußballindustrie ab.

So zeigt er den Schülern die sprunghafte Entwicklung vom Leder- über den Polyurethan- bis hin zum heute benutzten und stark kritisierten „rund-wie-nie-Ball“ „Jabulani“, der in seiner ergonomischen Perfektheit noch nicht ganz überzeugen konnte.

Zum Schluss lässt sich Schulleiterin Frau Haupt noch einmal das Wort geben und appelliert an die Schüler, sich nicht zu früh auf bestimmte Fachgebiete festzulegen oder gar mit bestimmten Gebieten abzuschließen. Zudem erhoffe sie sich mit dem Projekt „Uni trifft Schule“ auch eine gewisse Vorbereitung auf den Wandel bezüglich Unterrichtsform und Vortragsweise.

[Beate Yesudasan, 10b]

 

Samstag, 3. Juli 2010

Ehemaligentreffen No 1 - Ausnahmezustand geschuldet dem Wetter und der WM

Am Ende herrschte natürlich die beste Stimmung bei den ca. 300 Ehemaligen und den erschienenen aktiven Lehrern: ein Unwetter hatte uns verschont, die Luft war nach leichtem Regen deutlich kühler und damit erträglich - und dazu ein grandioser deutscher 4:0-Fußballsieg über Argentinien, den so niemand erwartet hatte.

 

 

Wetter und Weltmeisterschaft hatten die Organisatoren im Vorfeld vor große Fragen gestellt: kommen wirklich alle Angemeldeten? Kann, darf, muss man Fußball übertragen - oder wird dadurch das Fest gesprengt? Die Veranstalter haben sich schließlich dafür entschieden, eine großformatige Fernseh-Übertragung bereitzustellen. Dass diese Entscheidung von vielen sehr begrüßt wurde, zeigte der stark belagerte Übertragungsraum unter dem Fahrradständer, in dem optimale Sichtverhältnisse und sehr bald beste Stimmung (dank Müllers 1:0) herrschten. An dieses denkwürdige Szenario wird man sich sicherlich auch später noch gerne erinnern.

Derweil konnten die weniger WM-Infizierten es sich auf dem Schulhof bei kühlen Getränken, Kuchen, Wurst und Eis und natürlich bei guten Gesprächen mit ehemaligen MitschülerInnen und Lehrern gut ergehen lassen, zwischenzeitlich ein wenig in Bewegung gebracht durch leichten Regen aus dem glücklicherweise an Kaiserswerth vorbeiziehenden schweren Gewitter.

Bild rechts: Schulleiterin Claudia Haupt und Dr. Günter Reibel, Vorsitzender des Ehemaligenvereins, begrüßen die Gäste und eröffnen die Veranstaltung.

Es gab viel Wiedersehensfreude, Kontakte wurden neu belebt und nach dem Fußballspiel ließen sich noch etliche Ehemalige von Herrn Seitz und Herrn Nückel durch die Schule führen und sich über deren jetzigen (und zukünftigen) Zustand informieren.

Auch wenn aus oben genannten Gründen die Besucherzahl nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat, so stimmten die Anwesenden doch völlig überein: es ist toll, dass es jetzt einen Ehemaligen-Verein gibt und die Idee eines Treffens aller Ehemaligen muss auf jeden Fall fortgeführt werden.

Herzlichen Dank an die Jahrgangsstufe 11 und ihre Leiter (Herr Vinke, Herr Droste) für die Mithilfe bei Auf- und Abbau und für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Für großen Einsatz am "freien Tag" auch ein dickes Dankeschön an Herrn Dahlke.  

Treffen der 1960er. 

Bereits am Vormittag hatte es ein Treffen der ältesten Ehemaligen gegeben: Ca. 20 rüstige Damen hatten sich zur Feier des Schulabschlusses vor 50 Jahren in der Schule eingefunden. Mit dabei: Frau Roth und Frau Schmitz als ehemalige Lehrerinnen. Begonnen wurde der Jubel-Tag mit einer von Schulseelsorger Wirthmüller zelebrierten Hl. Messe in der Schulkapelle (damals "Rheinhauskapelle"), der sich ein Sektempfang und Frühstück im festlich geschmückten Klosterinnenhof anschloss. Zu Schulzeiten dieser Schülerinnen war der Klosterbereich noch nicht so einfach und für jedermann zugänglich, sondern der Wohn- und Lebensraum der die Schule führenden "Schwestern vom armen Kinde Jesus" - und Internatsbereich für wenige externe Schülerinnen.
Schulleiterin Claudia Haupt begleitete die Gruppe durch den Tag und führte zum Abschluss die staunenden Ehemaligen auf einer ausführlichen Besichtigungstour durch das heutige wesentlich größere und modern ausgestattete Schulgebäude.
Herzlichen Dank an Frau Polke und die drei Schülerinnen aus der SEK I für die Vorbereitungen und Bewirtung.

 

Ferienbeginn mit Abschlussgottesdienst +  Schüler-Ehrung

In der stimmungsvollen Kulisse der Ruinen der Kaiserpfalz begann der Auftakt für Ferien. Unter dem WM-inspirierten Motto "Das Suitbertus-Gymnasium - eine gute Mannschaft!" hatte Religionslehrer Eugen Kainzmaier den Abschlussgottesdienst mit der Klasse 10a vorbereitet. Dass ein gutes Team mehr ist als die Summe aller Einzelkämpfer mit ihren (intellektuellen) Individualleistungen, dass es auf den Mannschaftsgeist, auf das Miteinander, auf Verlässlichkeit, auf die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und für den anderen einzuspringen, ankommt, das gilt für den Erfolg einer Nationalmannschaft ebenso wie für eine Schul- oder Klassengemeinschaft.

Ehrung und Anerkennung von Schülerleistungen

Nach dem Gottesdienst ehrte Frau Haupt unter dem Applaus der versammelten Schülerschaft viele Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, die im vergangenen Jahr durch besonderes Engagement für die Schule [z.B. als Streitschlichter, als Schulsanitäter, beim Coaching von Schülern] oder durch besondere schulische Leistungen [z.B. erfolgreiche Teilnahme an Sprach- oder Sportwettbewerben] hervorgetreten sind.

 >>> Schreiben der Schulleiterin Claudia Haupt zum Schuljahresabschluss an SchülerInnen, Eltern und Kollegen. 

 

 

Rückblick: Unterstufentheater spielt "Alice im Wunderland"

Am 29. und 30. Juni 2010 war es endlich soweit. Nach intensiver Probenarbeit (jeden Dienstag 7. Std. Theater/Chor AG, einem Probenwochenende und 3 Tagen Theater-Probentage in der Wuppertaler Jugendherberge) konnten wir das Theaterstück: Alice im Wunderland im Musiksaal des Suitbertus Gymnasiums aufführen.

Frau Mack, die Leiterin unserer AG, hatte Teile aus dem Buch von Lewis Carroll als Theatertext umgeschrieben und wir hatten fleißig unsere Texte gelernt.

 

   

 

Wir, das sind 29 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5b, 5c, 5d und der Klasse 6 d. Und, das war klar, wenn wir schon Theater spielten, wollten wir alle mit „richtig großen" Rollen auf der Bühne stehen. Damit das klappte, haben wir die Rollen aufgeteilt; z.B. wurde die Alice von 12 verschiedenen Schülerinnen gespielt.

Alice erlebt in dem Stück seltsame Abenteuer. Eigentlich ist alles nur ein Traum, denn sie war nach einem Spaziergang mit ihrer Schwester eingeschlafen. Aber, wie so Träume so sind, besteht die Handlung zur Hälfte aus Situationen, die aus der Realität stammen, das Andere, das Alice im Traum erlebt, ist allerdings ziemlich verrückt. Sie begegnet seltsamen Wesen, wie z.B. der „Grinsekatze", „ Dideldum und Dideldei" aus ihrem Bilderbuch, dem „Gggelmoggel, dem Fischlakai, der sprechenden und Saxophon spielenden Raupe, der „Herzkönigin und dem Herzkönig", die Spielkarten sind.

Das verrückteste ist, dass Alice sich selber immer verändert: mal wird sie größer, mal kleiner und weiß selber manchmal nicht mehr, wer sie eigentlich ist. Dazu passte ja ganz gut, dass unsere Alice im Stück von so vielen verschiedenen Mädchen gespielt wurde. Es machte viel Spaß, dieses ganze „Kuddelmuddel" auf die Bühne zu bringen. Am Ende erwacht Alice wieder aus ihrem Traum und das Stück ist damit zu Ende.

Das Publikum war begeistert. Es war ein richtiger „Erfolg" und wir mussten uns ganz oft verbeugen. Das Üben und Aufführen des Stückes hat uns allen viel Freude bereitet. Wir danken unseren Eltern, die uns unterstützt haben, indem sie auch unsere Kostüme genäht und gebastelt haben. Wir danken auch unserer Musiklehrerin Frau Mack, die dieses Stück auf die Beine gestellt hat.

 

 

 

Sommerferien

 

 

 

 

Neues Schuljahr 2010-2011
Verstärkung des Lehrerkollegiums

Zu Beginn des neuen Schuljahres haben vier neue Lehrkräfte ihren Dienst am Suitbertus-Gymnasium aufgenommen. Wir freuen uns auf die Mitarbeit von Frau Kempgens (Mathematik, Chemie), Frau Nießen (Referendarin für Spanisch, Erdkunde) sowie Herrn Dr. Simons (Griechisch, Latein, Geschichte) und Herrn Christian Tobias (Sport). Ebenso haben nach ihrem Referendariat am Suitbertus-Gymnasium Frau Haverkorn (Mathematik, Religion) und Frau Massing (Deutsch, Religion) eine Festanstellung an unserer Schule erhalten.
lehrerinZwei „Neue“ haben sich in der vergangenen Woche der Schulgemeinde vorgestellt - zunächst Frau Kempgens:
„Liebe Schülerinnen und Schüler, im kommenden Schulalltag werden wir uns sicher begegnen. Ich heiße Hildegard Kempgens und unterrichte die Fächer Mathematik und Chemie.
Obwohl der Schulalltag nach mehr als zwanzigjähriger Unterrichtserfahrung an Gymnasien des Erzbistums Paderborn für mich nichts Neues ist, wird Vieles für mich zunächst gewöhnungsbedürftig sein. Hierzu zählen z.B. mein Kürzel (KEM) und die geänderten Unterrichtszeiten. Ich bin gespannt, wie schnell ich mich einleben werde und welche Unterschiede feststellbar sind. Dies werde ich dann im Laufe der Zeit wohl vor allem beim Unterrichten erfahren.
Ich freue mich auf die Begegnungen mit allen am Schulleben beteiligten Personen und hoffe, dass Lernen in einer angenehmen. möglichst störungsfreien Lernatmosphäre für Suitbertus-Schülerinnen und -Schüler selbstverständlich ist."dr. simons

Herr Dr. Simons:
" Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen.
Ich bin der „Neue“. Der „Neue“ heißt Benedikt Simons und ist Lehrer für Latein, Griechisch und Geschichte. Studiert hat er in Köln und Bonn. Danach ging er für ein halbes Jahr nach Rom, wo er an seiner Dissertation gearbeitet hat.
Aus dem prachtvollen „caput mundi“ verschlug es ihn dann … ins Bergische, zuerst als Referendar nach Solingen und für neun, 9, (!) Jahre nach Remscheid.
Deswegen bin ich jetzt um so glücklicher, in der rheinischen Heimat, und dann auch noch im Geburtsstadtteil wieder angekommen zu sein.
Ich freue mich auf gute Unterrichtsstunden, in denen ich euch die Alten Sprachen und ihren wert nahebringen kann und ich mit euch zusammen arbeite. Überhaupt freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und euch.
B. Simons 

 

Freitag, 3. September 2010
Rückblick: Rheinwallfahrt der Klassen 5

Klasse 5dRP-artikelFast 130 Schülerinnen und Schüler der neuen Klassen 5 haben sich mit Eltern und Geschwistern, begleitet von Klassenlehrern und Schulleitung, auf den Weg von Kaiserswerth zur Düsseldorfer Innenstadt gemacht, um Gottes Segen für ein gelingendes Miteinander in der vor ihnen liegenden Schulzeit zu erbitten.
Der Weg führte per Schiff von der Schule am Wirkungs- und Verehrungsort des hl. Suitbertus in Kaiserswerth zur Maxkirche in die Düsseldorfer Altstadt, wo Schulseelsorger Johannes Wirthmüller mit den ca. 400 Teilnehmern die Heilige Messe feierte. Er heiß die neuen Schüler noch einmal herzlich in der Schulgemeinschaft willkommen und machte ihnen Mut für eine Zukunft und Aufgabe, die Gott ihnen zutraue und in der sie sich von Gott geleitet und begleitet wissen dürfen.

SchiffNach einem Umtrunk auf dem Kirchenvorplatz und der sich anschließenden U-Bahn-Fahrt führte die letzte Etappe im nächtlichen Dunkel als Lichterprozession über den Rheindeich von Lohausen zurück nach Kaiserswerth. Wegen einiger ungeplanter Verzögerungen auf dem Weg erreichten die letzten Teilnehmer ein wenig müde aber dennoch froh gesinnt erst gegen Mitternacht ihr Ziel.

Mit der Wallfahrt beendeten die neuen SchülerInnen ihre erste Schulwoche am Suitbertus-Gymnasium, die mit drei Projekttagen zum Thema "Lernen lernen" begann und in der ein gegenseitiges Kennenlernen und Einfinden in die Schule und den Schulalltag im Mittelpunkt standen.

 

Neue Website

NückelLiebe treue "suitbertus.de"-Besucher,

Mehr als 10 Jahre ist es her, dass die erste Schul-Website erschienen ist. In dieser Zeit gab es ca. 750.000 Klicks auf die Website, in den letzten Jahren etwa 300-400 täglich.
Obwohl die Website mir seither in ihrer Gestalt und Struktur ans Herz gewachsen war, ließ sich nicht mehr übersehen, dass sie technisch und optisch in die Jahre gekommen war.
Der Wunsch nach Modernisierung wurde - ungeachtet einer bekundeten Wertschätzung des Inhaltes - auch von außen zunehmend deutlicher an die Schule herangetragen.

>Nach einer intensiven Phase des Planens und Konzipieren der Struktur, der Inhalte und Begrifflichkeit seit Anfang des Jahres ist dann in einem monatelangen, arbeitsaufwändigen Prozess die jetzige Website entstanden. Sie will die bisherige Aktualität und Vielfältigkeit fortschreiben - dabei aber eine übersichtliche Menüführung und eine ansprechende Optik bieten.

Die technische Realisierung, Web-Design, die Einbettung vieler älterer Inhalte und die Fotostrecken sind dabei Christoph Schaefers zu verdanken, Abiturient und „nebenbei“ auch "Manager" von „Alles neu!“, der Schülerzeitung des Suitbertus-Gymnasiums. Ganz herzlichen Dank für diese Riesenarbeit!!

Bitte um Nachsicht
Dass die Website relativ komplex ist, werden Sie schnell merken.
Das hat zur Folge, dass technisch vielleicht noch nicht alles ganz richtig funktioniert. Gerne nehmen wir entsprechende freundliche Hinweise entgegen und werden uns um zeitnahe Abhilfe bemühen.
Inhaltlich werden Sie auch noch nicht alles finden, was die Menüführung verspricht. Noch sind nicht alle alten Inhalte wieder 100%ig eingebettet. Auch z. B. im Bereich "Unterricht" und "Unterrichtsinhalte" werden erst sukzessive konkretere Ausführungen eingestellt werden.

Rainer Nückel

 

Mittwoch, 8. September 2010
Patrozinium Suitberti - Namenstag der Schule

Mit zwei Gottesdiensten - jeweils für die jüngeren und die älteren Schüler - feierte die Schule am Mittwoch den Namenstag des heiligen Suitbertus.
SchreinSchulseelsorger Wirthmüller stellte den Schülerinnen und Schülern den heiligen Suitbertus als einen Menschen vor Augen, der den Mut hatte, sich ganz und gar auf den Anruf Gottes einzulassen. In ihm hat er seinen felsenfesten Halt gefunden, der ihn befähigte, aus seiner geschützten Heimat herauszugehen und gemeinsam mit seinen Ordensbrüdern in einem fremden Land dem heidnischen Stamm der Sachsen das Evangelium von der Menschenfreundlichkeit Gottes zu verkünden - auch wenn dies eine lebensgefährliche Mission war. Einen festen Standpunkt in Gott zu suchen und sich in seinem Geist vertrauensvoll auf den Weg zu den Menschen zu machen, das können alle am Suitbertus-Gymnasium auch heute noch aus dem Leben des Heiligen lernen.
Bild: Schrein mit den Reliquien des hl. Suitbertus in der Basilika in Kaiserswerth

 

Schüler schlagen Lehrerkonferenz vor,
... Schule für "Fairtrade" zu zertifizieren

SchülerAngeregt durch Impulse aus dem Firmunterricht haben die Schüler Florian Ulrich und Benediktfairtrade siegelSondermann in dieser Woche der Lehrerkonferenz ihre Idee unterbreitet, mit Hilfe auch des Suitbertus-Gymnasiums den Düsseldorfer Norden für Fairtrade zertifizieren zu lassen.
Unterstützt von Religionslehrer Schmitz-Arenst haben sie das Projekt so gut beworben und vorgestellt, dass die Lehrerkonferenz sofort dem Beschluss zustimmte, sich mit auf den Weg der Zertifizierung zu begeben und als ersten Schritt mit der Lehrer-Kaffee-Maschine zu beginnen, auf der in Zukunft nur fair gehandelter Kaffee gekocht resp. geschäumt wird. Weitere Schritte sollen und müssen folgen.
Zur Umsetzung der Idee und zur Information wurde durch die Schüler eine eigene Website geschaltet: www.fairtrade-duesseldorf.de


Samstag, 25.09.2010
Fast 200 Schüler, Eltern und Lehrer nehmen teil an Vigil im Kölner Dom -
Teilnahme an der Domwallfahrt 2010

Fast 200 Schülerinnen, Schüler, Elternvertreter und Lehrer sind am Samstag dem Aufruf des Erzbischofs gefolgt, in Erinnerung an den Weltjugendtag 2005 eine Wallfahrt zum Kölner Dom zu unternehmen und mit anderen Jugendlichen - vornehmlich aus den Erzbischöflichen Schulen - einen abendlichen Jugendgottesdienst im Dom zu feiern.
Der Weg führte die Teilnehmer zunächst per Bus nach Zons, wo um 16.00 Uhr ein Schiff bestiegen wurde, das die Wallfahrer nach Köln Mülheim brachte. Von dort erfolgte dann der Gang zum Kölner Dom. Hier feierten die Teilnehmer einen großen Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt die persönliche Botschaft Papst Benedikts an die Besucher im Kölner Dom stand. Erst gegen Mitternacht kehrten die Wallfahrer wieder zurück, von Bussen in die jeweiligen Stadtteile gebracht.



Beeindruckender Besuch aus Polen -
Frau Jasiak (85) lässt Schüler an Leben teilhaben

Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes durften zwei Grundkurse der Jahrgangsstufe 11 an einer Begegnung mit Frau Jasiak teilnehmen. Frau Jasiak, die in Lotsch lebt, wurde 1941 als 17jähriges Mädchen nächtens von Nazi-Schergen aus ihrem behüteten Elternhaus weggerissen, in einen Eisenbahnzug gepfercht und zur Zwangsarbeit nach Düsseldorf-Heerdt verschleppt. Hier musste sie bis Kriegsende in einer Seifenfabrik arbeiten, ständig von Hunger und Heimweh geplagt. Erst nach Ende des Krieges war ihr die Rückkehr nach Hause möglich.

Bei ihren Fragen an diese ehemalige polnische Zwangsarbeiterin erlebten die Schülerinnen eine beeindruckende Frau, die offen und herzlich auf ihre Gastgeber und Zuhörer einging und ohne Groll im Herzen von ihrer langen Zeit der Angst und Einsamkeit in einem fremden Land berichtete. Die Schüler erfuhren vom Leben der Zwangsarbeiter damals in Düsseldorf, von den guten und schlechten Erlebnissen in unserer Stadt, von Fluchtversuchen und Schikanen der Lageraufseherin, von der Sehnsucht nach den Eltern, vom (eigentlich noch erträglichen) Arbeitsalltag und den begrenzten Freizeitmöglichkeiten, von den Gefühlen und Erfahrungen der Betroffenen und ihrer Familie: "Bei meinem gewaltsamen Abtransport wurden die Haare meiner Mutter schlagartig weiß."


Dennoch: Frau Jasiak strahlte eine ansteckende Lebensfreude aus und betonte mehrmals, das Vergangene ruhen zu lassen, aus der Geschichte zu lernen und gemeinsam nach vorne zu schauen und an einer guten Nachbarschaft zwischen Deutschen und Polen zu bauen. - Ihr Gespräch mit uns war dazu sicherlich ein besonders guter Beitrag.

Die Schüler dankten ihr die Begegnung mit intensivem Zuhören, einer sehr netten Verabschiedung und mit am nächsten Tag selbst verfassten Schreiben, in denen sie ihren Dank, Respekt, ihr Berührtsein und ihre Bewunderung zum Ausdruck brachten.
Als ich ihr diese Schreiben zusammen mit einer Fotomappe des Schulbesuchs am Samstagmorgen im Umfeld einer Gedenkandacht der polnischen Besuchergruppe auf dem Kriegsopfer-Gräberfeld des Nordfriedhofs überreichte, war Frau Jasiak ihrerseits begeistert und gerührt. Der von ihr herangeholte Dolmetscher übersetzte sie: "Diese Mappe bedeutet mir mehr als das allerteuerste Geschenk." - glaubhaft gemacht durch eine besonders herzliche Umarmung und den Auftrag, allen SchülerInnen ein Kuss von ihr zu übermitteln.



Der Besuch kam auf Anregung der Mahn- und Gedenkstätte zustande, die in diesem Jahr letztmalig für die Stadt Düsseldorf ein umfassendes einwöchiges Besuchsprogramm für die eingeladenen Zwangsarbeiter durchführte und auch den Besuch an unserer Schule bestens vorbereitet und organisiert hatte.

Rainer Nückel

 

Uni trifft Schule: Vorlesung zum Thema Licht und Farben am Suitbertus-Gymnasium

VersuchsanordnungKatharina Hagedorn und Anastasija Armus (Klasse 8b) berichten:
" Am 28.09.2010 um 9.45 Uhr drängten sich die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 im Suitbertussaal. Langsam wurde es eng, doch alle wollten Herrn Professor Georg Pretzler von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zuhören. Er hielt einen Vortrag über das Thema Licht und Farben. Dies hat etwas mit Laser- und Plasmaphysik zu tun.
Herr Pretzler erklärte alles ziemlich gut und anschaulich, doch manchmal wurde er uns zu „speziell“, dr mit seinem österreichischen Akzent und einigen schwierigen Fachbegriffen manchmal schwer zu verstehen war. Doch man durfte zwischendurch auch FragSchüler bei Vorlesungen stellen, was sehr hilfreich war. Es wurden auch Experimente vorgeführt, die aber leider nicht alle SchülerInnen sehen konnten.
Herr Pretzler hatte schöne Darstellungen zu jedem Experiment, die er über einen Beamer auf einer Leinwand präsentierte und die er auch sehr gut erklären konnte. Herr Prof. Pretzler zeigte uns auch kurze 3D-Filme. Dazu hat er uns 3D-Brillen ausgeteilt und auch die verschiedenen Möglichkeiten der 3D-Darstellung erklärt. In einem Videoclip zeigte er z.B. einen Wassertropfen, der auf eine Wasseroberfläche fällt. Plötzlich flogen kleine Wassertröpfchen mitten ins Publikum, natürlich nicht wirklich.
Am Ende des Vortrags hat er uns noch zu einer Vorlesung an seine Universität eingeladen.
Alles in allem war der Vortrag eine Superidee und darf gerne wiederholt werden."


Nachtrag: 2.160 Euro für Pakistan-Katastrophen-Opfer

Die Kollekte in der Festmesse zum Patrozinium des hl. Suitbertus am 8. September erbrachte zusammen mit einigen anderen Einzel-Spenden den hohen Betrag von über 2.000 Euro.
Das Geld wurde der Pakistanhilfe des Erzbistums überwiesen.
Allen kleinen und großen Spendern – ein herzliches „Vergelt’s Gott!“

Studienfahrten der Jahrgangsstufe 13

Herbstferien

 

Freitagabend, 29. Oktober 2010

Scarybertus - ein großer Erfolg

VersuchsanordnungFreitagabend vor Halloween - und am Suitbertus-Gymnasium finden sich merkwürdige Gestalten ein.
Was ist los? - Mehr als 150 junge Monster, Vampire und Gruselwesen waren der netten Einladung der Jahrgangsstufe 12 gefolgt, eine Grusel-Party zu feiern.
Die Veranstalter waren begeistert über die Resonanz und die vielen phantastischen Verkleidungen der Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5-7.Scarybertus 2
Die Oberstufenschüler hatten sich an diesem Abend und im Vorfeld denn auch mächtig ins Zeuig gelegt, damit Musik, Raumgestaltung, Beleuchtung und gruselmäßiges Essen richtig toll klappten.
"Eine echt gute Party, die allen viel Spaß gemacht hat - den Gästen,der nahezu vollständig aufgetretenen Jahrgangsstufe 12 als Veranstalter und offensichtlich auch den beaufsichtigenden Lehrern, von denen ebenfalls einige toll verkleidet waren und mitgetanzt haben" - so das Fazit aus der Oberstufe. Das Event - ein gelungenes Beispiel für gutes Miteinander an der Schule!
Und unverzichtbar mittendrin: natürlich unser Hausmeister Herr Dahlke, dem ein herzliches Dankeschön für viele Überstunden und große Hilfe gilt.

Scarybertus


7. Oktober 2010

11.111,- Euro - Riesen-Spende an Schul-Sanitäter

Große Freude und Überraschung bei Schulleitung und den jungen Schulsanitätern: Die internationale Anwaltskanzlei Linklaters LLP und die Malteser, die unseren Schulsanitätsdienst aufbauen helfen, haben am Donnerstag den Erlös ihrer gesponsorten Kö-Läufe dem Schulsanitätsdienst am Suitbertus-Gymnasium übergeben.
Beim Kö-Lauf Anfang September hatten die 33 Starterinnen und Starter insgesamt 221 Kilometer zurückgelegt, die offensichtlich sehr hoch besponsort wurden, so dass die große Summe von 11.000 Euro zusammenkam..
Linklaters - mit Sitz an der Königsallee - fördert diesen Laufevent "vor der Haustür" im Rahmen des Firmen-Engagements für soziale Zwecke, um in diesem Jahr den Ausbau der Schulsanitätsdienste an Düsseldorfer Schulenzu unterstützen. Damit sollen Projekte zur Stärkung der Verantwortung und des Werteverständnisses von jungen Menschen honoriert und gefördert werden. Als erstes Projekt wurde nun unser Suitbertus-Gymnasium und dessen Schulsanitätsdienst unterstützt.
Frau Haupt: "Die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zum Schulsanitäter gehört zu unserem Schulprogramm. Die großzügige Spende zur Einrichtung eines Schulsanitätsraumes ist ein weiterer, wichtiger Schritt, über den wir uns sehr freuen und der unsere Arbeit entscheidend verbessert."
Linklaters-Rechtsanwalt Matthias Kirsch betont, dass es für Linklaters selbstverständlich sei, "auch am Kö-Lauf vor der eigenen Haustüre mitzulaufen und das lokale soziale Engagement in Düsseldorf weiter auszubauen. Soziales Engagement ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Kanzleiphilosophie. So unterstützt unser Community Investment Team auch viele weitere lokale und internationale Projekte."
Die Malteser seien der ideale Partner für Linklaters, weil sie in Düsseldorf vielfältige soziale Dienste anböten. Und als Laufpartner hätten die haupt- und ehrenamtlichen Malteser den Anwälten auch ganz schön Beine gemacht.
[Nebenan: Artikel aus dem NORD-BOTE, 22. Okt. 2010]

> Weitere Infos: www.malteser-duesseldorf.de, www.linklaters.com
Dienstag, 30. November 2010

Düsseldorfer Norden - erster Fairtrade-Stadtbezirk ... auch dank großartigem Einsatz von Suitbertus-Schülern und vielen Einrichtungen der Kirche

Aus der Presse-Mitteilung der Stadt Düsseldorf:
" Drei weiterführende Schulen, 18 Einzelhandelsgeschäfte, fünf Gastronomiebetriebe, Sportvereine, Kindertageseinrichtungen und die Fairtrage-AktionKirchengemeinden haben es gemeinsam mit der Bezirksvertretung 5 (Stockum, Lohausen, Kaiserswerth, Wittlaer, Kalkum, Angermund) geschafft. Sie haben alle Kriterien der internationalen Kampagne "Fairtrade Towns" erfüllt. Durch die offizielle Auszeichnung zum ersten Fairtrade- Stadtbezirk Deutschlands am Dienstag, 30. November, würdigt die Kampagne "Fairtrade-Towns" von Transfair das Engagement der Bevölkerung.
Gleichzeitig soll weiter für den "fairen" Lebensstil geworben werden.
In der Sitzung der Bezirksvertretung 5 am Dienstag, 30. November, hat Bettina von Reden, stellvertretende Leiterin der Kampagne Fairtrade-Towns, Bezirksvorsteher Ulrich Decker die Auszeichnung zum Fairtrade- Stadtbezirk offiziell überreicht. Transfair e.V. ernennt damit Angermund, Wittlaer, Kalkum, Kaiserswerth, Lohausen und Stockum für zwei Jahre zu Vorbild-Stadtteilen des Fairen Handels in der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Fairtrade AuszeichnungDer Düsseldorfer Norden ist in Deutschland der erste Stadtbezirk, der diese Auszeichnung bekommt. Er reiht sich damit neben London, Rom, Brüssel und San Francisco in die Liste der Fairtade Towns ein. "Es ist eine großartige Initiative, der hoffentlich bald auch weitere Stadtbezirke folgen werden", erklärt MdB Thomas Jarzombek, Schirmherr der Initiative Fairer Handel im Düsseldorfer Norden.
Die Kampagne Fairtrade Towns wird von Transfair e.V. getragen und bringt unterschiedliche Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Die Kriterien beziehen sich auf die Nutzung fair gehandelter Produkte in Behörden, Einzelhandel und Gastronomie ebenso wie auf das Engagement öffentlicher Einrichtungen, Kirchen und Medien.

Im Düsseldorfer Norden engagieren sich Schüler des Erzbischöflichen Suitbertus- und des Theodor-Fliedner-Gymnasiums sowie der Realschule Golzheim für die Sensibilisierung rund um den fairen Handel. Auch außerhalb der Schulen unterstützen Sportvereine, wie der TV Kalkum 1911 Wittlaer e.V. durch die Verwendung fairer Fußbälle die Initiative. Selbst die ganz Kleinen setzen sich mit dem Thema auseinander: So unterstützt ein Zusammenschluss der örtlichen Kindertageseinrichtungen die Initiative. Die Kirche als Pionier des fairen Handels im Düsseldorfer Norden schafft es, ein breites Publikum kontinuierlich für die faire Idee zu begeistern. Große und kleine Anbieter aus Gastronomie und Einzelhandel haben den Mehrwert des Fairen Handels entdeckt. Das Knusperhäuschen in Lohausen, das Hotel Mutterhaus und das Tagungshotel FFFZ der evangelischen Kirche im Rheinland machen es vor. "Auch hier besteht im Norden noch Potenzial für Fairtrade", betonte Godje Berning, Hotelleitung Hotel Mutterhaus. Diverse Supermärkte sowie ein Drogeriemarkt bieten ihren Kunden im Stadtbezirk faire Produkte an.

Fairtrade


Bisher machen faire Produkte aber nur einen geringen Teil des deutschlandweiten Konsums aus. "Das können wir besser!" kommentiert Benedikt Sondermann, Schüler des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums und Webmaster der Initiative Fairer Handel im Düsseldorfer Norden. "Ich bin stolz Bürgerin des Fairtrade-Stadtbezirks zu sein. Mit dieser Auszeichnung sind wir alle aufgerufen verstärkt fair eiGeografie-Siegnzukaufen", betont Dorothée Stieber, Mitglied des Jugendrates der Landeshauptstadt. "Fair schenken" kann man besonders zur Weihnachtszeit. Die Kirchengemeinden setzen die Idee bereits um: Gemeindemitglieder erhalten Gepa-Geburtstagspräsente. Die St. Sebastianus Bruderschaft Wittlaer 1431 e.V. verteilt zu Sankt Martin faire Schokoladenriegel und am Theodor-Fliedner-Gymnasium tauscht die Schülerschaft faire Nikolausgrüße. "Der Stadtteil ist in Bewegung. Unsere Bürgerinnen und Bürger übernehmen auch im Alltag globale Verantwortung – dies spiegelt den Geist unserer Landeshauptstadt", unterstreicht Ulrich Decker.
Das wird sich in Zukunft noch deutlicher zeigen: Von Weindegustationen, Mode-Events über Lesungen und Benefizkonzerten bis hin zur Party für Nachhaltigkeit reichen die Impulse, die den fairen Düsseldorfer Norden in die Zukunft tragen. Alle Informationen und Aktuelles zu Fairtrade im Düsseldorfer Norden finden sich im Internet unter: www.fairtrade-duesseldorf.de

 

Montag, 29. November 2010 - 7.50 Uhr

Gründung Fairtrade-AG am Suitbertus

FAirtrade AGAm Montag, dem 29.11.2010, trifft sich die in Gründung befindliche Fairtrade AG zum ersten Mal in der achten Stunde im Klosterraum K3.
Alle Schüler/innen von der achten bis zur dreizehnten Jahrgangsstufe sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Unter anderem wird nach einem neuen und festen Namen für die AG gesucht, und auch ein Logo soll entworfen werden. Die AG braucht Schüler/innen mit Kreativität, die Logos gestalten, Texte schreiben, Flyer entwerfen oder am Computer Dateien und Grafiken (Logos, Texte, Broschüren) erstellen. Die AG braucht jeden Schüler und jede Schülerin.
Also: Montag, der 29.11. um 14:15 Uhr im K3!!!
Bei Fragen rund um das Thema und die AG wendet euch an Herrn Schmitz-Arenst!
Die Initiatoren: Benedikt Sondermann, Florian Ulrich

 

Rückblick: Tag der Offenen Tür am 27. November 2010
- großes Interesse bei Eltern und Schülern

Tag der offenen TürDer Tag der Offenen Tür lockte wieder einmal Hunderte Eltern und Schüler ins Suitbertus-Gymnasium. Noch vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung erhielten die Besucher einen Eindruck aus dem Schulleben durch einen Schulfilm, der Alltagsszenen und Highlights aus der Schule darbot. Dann erfolgten Begrüßung und Informationen über Inhalte, Ziele und Organisation unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit – durch Schulleiterin Claudia Haupt, Schulseelsorger Johannes Wirthmüller sowie Schülervertreter und weitere Lehrer.

Im Anschluss daran hatten die Eltern Gelegenheit an einem halbstündigen Unterricht teilzunehmen oder bei einer geführten Tour das Schulgebäude, Lehr- und Lernmittel sowie Unterrichtsmethoden in Naturwissenschaften, Kunst und Musik kennenzulernen. Viele Schüler aus allen Jahrgangsstufen stellten dabei die entsprechenden Unterrichts-Sequenzen vor. Der Schülerchor unterZur Diashow  Leitung von Herrn Verhoeven und ein Instrumentenensemble unter Leitung von Kretschmann-Einsfelder gaben im Musiktrakt einen (akustisch untermauerten) Einblick in das außerunterrichtliche Musikangebot der Schule. Die Cafeteria im Foyer war immer stark belagert und lud zur Stärkung und zum Gespräch mit Schülern, Eltern und Schulseelsorger ein. Oberstufen- und SV-Schüler standen für individuelle Führungen und Fragen zur Verfügung, Informationstafeln und –räume gewährten Einblicke zum Beispiel in die Übermittagbetreuung, die Kooperation mit Bundesbank und Maltesern, in Berufsberatung und Sozialpraktikum, Förderverein und Schulpflegschaft stellten sich ebenso vor wie Streitschlichter und Schulsanitäter.

Lehrer und Schüler haben sich über die zahlreichen Besucher, das lebendige Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen bei den kleinen und erwachsenen Gästen sehr gefreut. Damit wurde der große Einsatz im Vorfeld und an dem eigentlich schulfreien Samstag von den Besuchern ganz offensichtlich honoriert.   Zur Diashow

 

Begeisternd: ein ganzer Transporter voll Pakete!

Rumänien-TransportAtemberaubend gewachsen ist der Paketberg im Sekretariat in den letzten Tagen. Ein Geschenk-Karton schöner als der andere traf zum Endspurt unserer Rumänien-Aktion in der Schule ein. Außerdem: Fahrräder und ein gigantischer Plüschteddy.
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Die Initiatoren danken allen Schülern und Eltern herzlichst für diese tolle Unterstützung.Wer noch Zeit und Lust hat, alle Pakete, die in etlichen Schulen und Pfarreien um Neuss herum gesammelt worden sind und am 22. November nach Arad abtransport werden, einmal an einem Ort zu sehen, ist herzlich eingeladen, morgen, d.h. am 20. November von 11 - 16 Uhr, zum großen "Weihnachtspäckchen-Berg-Besichtigungsfest" ins Atelier im Rennbahnpark Neuss zu kommen. Mehr Infos www.rumaenienhilfe.tk Mit zum großartigen Erfolg beigetragen haben auch die Kinder, Eltern und Erzieherinnen des katholischen Kindergartens in Kaiserswerth, zu denen wir einen sehr gut nachbarschaftlichen Kontakt pflegen - der sich beispielsweise auch im Martinssingen und Martinsgruß der Kindergartenkinder zeigt (siehe Bild unten)
Kindergarten Geschenke

Kita HilfeKITA

Diashow


Rückblick auf 11. November 2010

GoldbergZeitzeugin Margot Goldberg zu Besuch am Suitbertus-Gymnasium

Am 9. November jährte sich die Pogromnacht mit ihren barbarischen Übergriffen auf die jüdischen Bürger unserer Stadt und unseres Landes. Allein in Düsseldorf ereigneten sich 500 Anschläge gegen jüdische Menschen, ihre Wohnungen, Firmen und religiösen Versammlungsorte, 70 Schwerverletzte, mindestens 15 Tote und rund 140 Verhaftungen gab es in dieser Nacht.
Auf Einladung der Stadt Düsseldorf war Margot Goldberg geborene Cohen anlässlich des Gedenkens an die Pogromnacht von Kalifornien in ihre alte Heimatstadt Düsseldorf gekommen. Sie wurde am Dienstag im Rathaus ganz herzlich willkommen geheißen.
Am Donnerstag (11. Nov.) sprach sie in Begleitung ihrer Tochter vor über 100 gebannt und betroffen zuhörenden Schülerinnen und Schülern von dem, was ihr und ihrer Familie damals in Düsseldorf widerfahren ist.

Zeitzeugen-Gespräch

Foto oben v.l.n.r.: Frau Stamm (Suitbertus-Gymnasium), Diakon Men (Katholisches Schulreferat Düsseldorf), Frau Goldberg und ihre Tochter

 

Rückblick auf 3. November

Rückblick auf SCHULGESPRÄCH: Das Problem mit dem "Wachstum"

Sinn des Lebens: "Born to shop?"
Der Initiator und Organisator des SCHULGESPRÄCHE, OStR Eugen Kainzmaier, stellte in seiner einführenden Begrüßung das Thema und den Referenten des Abends vor:
Daraus ein Auszug:"... Das Problem ist das Nicht-Wahrhabenwollen, dass es in der Endlichkeit keine Unendlichkeit geben kann und etwas volkstümlicher: Alles hat seinen Preis.
Zu den Fakten, oder sollte man besser von den Leitplanken unseres wirtschaftlichen Ehrgeizes sprechen: Die Rohstoffreserven – in Millionen von Jahren entstanden – sind auf ein überschaubares Quantum zusammengeschmolzen. Zweihundert Jahre Industrialisierung haben diesen rasanten Minderungsvorgang grundgelegt. Was wir zurücklassen ist Müll, der Millionen von Jahren benötigt, um seine gefährliche Wirkung zu verlieren.
Durch die Übernutzung der Natur- Ressourcen verliert unser System seine Stabilität, ein dauerhaftes Funktionieren kann nicht mehr gewährleistet werden; ein Wirtschaften, das auf exzessives Wachstum programmiert ist, steuert auf einen Kollaps zu, der nachfolgende Generationen in ihrer Lebensqualität nachhaltig einschränken wird...."

Zum Vortrag von Dr. Miegel:

Miegel-ZuhörerGebannt verfolgten die zahlreich erschienenen Zuhörer den Ausführungen von Professor Miegel zum Zauberwort unserer Gesellschaft "Wachstum". Den großen gesellschaftlichen Konsens im blinden (?) Vertrauen auf Wachstum legte der Referent zu Beginn dar. "Wachstum ist der Schlüssel zum Ganzen."- so referiert er die erste Regierungserklärung der jetzigen Berliner Regierung und weiter die Erläuterungen der Bundeskanzlerin Merkel: "Ohne Wachstum - keine Arbeitsplätze, keine Investitionen, keine sozialen Sicherungssysteme, keine konsolidierten öffentlichen Haushalte und selbst die Demokratie gerät in Gefahr, wenn wir kein Wachstum haben." . Diesem Credo pflichten nahezu unisono nicht nur Politiker aller Couleur bei - es gibt in dieser Frage einen geradezu irritierenden Konsens zwischen Regierten und Regierenden. Im Juli dieses Jahres erklärten 90% der befragten Deutschen, Deutschland brauche Wachstum und 73% entschieden sich, dass Deutschland ohne Wachstum nicht überleben könne.

Dass das derzeitige Postulat nach permanentem Wachstum weder historisch begründet noch realisierbar und sinnvoll ist, zeigte Prof. Miegel in der nächsten Stunde seines breit angelegten Vortrages auf. So hat es in der Menschheitsgeschichte eigentlich erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in Europa und dann in einem engeren Sinne erst in den letzten Jahrzehnten ein signifikantes Wirtschafts- und ProdMiegeluktivitätswachstum gegeben, das an ganz bestimmte, außergewöhnliche geistige, demografische und soziale Rahmenbedingungen geknüpft war. Ausgangspunkt war im 15.-17. Jahrhundert der Paradigmenwechsel der Säkularisation, der den bisherigen Daseinsgrund und das Ziel menschlichen Lebens: "Gott loben und preisen, um in den Himmel zu kommen"[Petrus Canisius] ersetzte durch die Überzeugung, dass dem Menschen das Glück und Gelingen des Diesseits angelegen sein müsse. Mit Innovationen und immer neuen Anstrengungen zur Mehrung des Materiellen sei dies zu realisieren. Seit dieser Zeit erschiene alles in einem anderen Licht – so wird z.B. aus profanem Geld zum Erwerb von Gütern nun zu vermehrendes Kapital, das Zinsen bringen muss.

Muss Wachstum sein, bedürfen wir permanenten Wachstums, um die Probleme der heutigen Welt zu lösen? Prof. Miegel verdeutlichte, dass die heutzutage nahezu reflexartige Bejahung dieser Frage durch Politik, Wirtschaft und Stimmen aus der Wissenschaft keine sinnvolle Antwort sein kann – wenn es denn um rein materielles Wachstum geht. Die Auswüchse einer Wegwerf-Gesellschaft [die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland landet auf dem Müll!], eine künstliche Entfachung sinnfreier Bedürfnisse durch horrende Milliardenbeträge für Werbung, um Arbeitsplätze zu schaffen, die Verschwendung von Ressourcen, die Unfähigkeit dieses Systems, Armut zu reduzieren und Arbeitsplätze zu schaffen, lassen große Zweifel an der Tauglichkeit des Systems aufkommen.

Während frühere Generationen nahezu naiv in die Wachstumsfalle geraten wären, wissen wir heute genau um die Folgen und Gefahren. Wir haben unsere Unschuld verloren und müssen begreifen: "Jedes Promille Wachstum hat eine große gesellschaftliche und ökologische Schattenseite."
Nötig sei ein grundlegender Bewusstseinswandel, ein anderer Wohlstands- und Wachstumsbegriff, der auf gedankenlose Vergeudung von Mitteln und Ressourcen verzichtet, der den sozialen Status nicht am Konsumpotential festmacht, der das menschliche Sich-Unterscheiden-Wollen an anderen Werten wie Kreativität, Empathie, der Fähigkeit, sich für Kunst, Kultur oder Natur zu begeistern und sich am Lernen, an Stille oder auch am sinnenfrohem Genuss zu erfreuen.

MiegelDer Weg dorthin sei ein ebenso schwieriger Paradigmenwandel wie vor 400 Jahren; er erfordere letztendlich den klaren Wandel unserer derzeitigen Wohlstandskultur durch ein anderes Bewusstseins, eine Fokusveränderung und Neuorientierung – weltweit, wobei dieser Prozess den alten reichen Nationen vielleicht leichter fallen könne als den jungen aufstrebenden Staaten, die natürlich auch ein ungeheures materielles Nachholpotential haben.

Eine große Verantwortung sieht Prof. Miegel dabei im Bereich Bildung und Schule: Welche Ziele und Werte werden hier formuliert, welche gesellschaftlichen Leitbilder vermittelt? Wie werden "Erfolg" , Glück und "soziale Wertschätzung" definiert? Welche Lebensentwürfe spiegeln die Eltern wider? Muss uns beunruhigen, wenn junge Menschen den Sinn ihres Lebens in der Erhaltung und Steigerung der Konsumfähigkeit sehen? – oder anders gesagt: "We are born to shop!", ein Statement junger Japaner bei einem Vortrag des Referenten im letzten Jahr in Japan.

Wenn der materielle Wohlstand in Zukunft zwangsläufig abnehmen wird, dann könnte dies nicht als Verlust sondern auch als Gewinn wahrgenommen werden - als Möglichkeit die anderen Seiten des Menschlichen zu genießen und pflegen: Zeit, Phantasie, Spontaneität, Kreativität - Dinge, die in unserer Gesellschaft z.T. verschüttet worden sind und deren Wiedergewinnung den Menschen wahrhaft wachsen lässt.
[Rainer Nückel]

Vorweihnachts-Gottesdienst in der Basilika: "Folgt dem Stern."

Vorweihnachts-Gottesdienst

Der vorweihnachtliche Schlussgottesdienst in der Basilika stand unter dem Leitwort: "Folgt dem Stern". Unter Einbeziehung der gesamten Schulgemeinde gestalteten Schüler/innen des GK Religion 12 mit Kursleiter Dr.Gresser und Schulseelsorger Wirthmüller die Heilige Messe mit vielen musikalischen und zeichenhaften Elementen. >> mehr

WeihnachtstellerWunderschöne Weihnachtsteller ...

... haben Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen in den letzten Wochen im Kunstunterriucht von Frau Kämmerling-Schneider fertig gestellt.
Viele klassische Motive, manchmal kombiniert mit eigenen Ideen und Texten, haben kleine Kunstwerke entstehen lassen.
Zur Galerie

Aus den Weihnachtsferien
Bundeswettbewerb Latein am Suitbertus-Gymnasium

Auch in diesem Jahr nahmen 8 interessierte Schüler/innen unserer Schule aus den Jahrgangsstufen 9 und 10 am Bundeswettbewerb Latein teil. Sie ließen sich am 20.01.2011 von 9 Uhr bis 13.25 Uhr auf Herz und Nieren in der Wettbewerbssprache Latein und ein Schüler zusätzlich in der Wettbewerbssprache Englisch prüfen. Latein-Prüfung Wettbewerb

Im Mittelpunkt der diesjährigen Prüfungen stand der römische Kaiser Augustus. Der Übersetzungstext aus dem Lateinischen handelte von sprechenden Raben für Kaiser Augustus. In den weiteren Aufgabenteilen ging es einmal darum, warum der Lorbeerbaum Apollos Lieblingsbaum wurde. Dazu mussten die Prüflinge einen lateinischen Lückentext korrekt ergänzen. Ferner handelte dieser Prüfungsteil von antiken Fabelwesen sowie der Erschließung eines italienischen Textes zu Kaiser Augustus und seiner Zeit mit Hilfe der Sprache Latein.
Exotische Obelisken aus Rom und ihre Inschriften standen dann ebenso wie ein Quiz zu Augustus, eine Stilmitteluntersuchung eines weiteren Textes sowie die Zuordnung von Personen aus dem Umfeld des Kaisers nach Sympathie und Antipathie im Aufgabenkatalog dieses Prüfungsteils.
Gegen Ende des langen, aber hoffentlich auch kurzweiligen Prüfungstages sollte schließlich eine Hörverstehensprüfung bewältigt werden. Dabei wurde den Prüflingen ein lateinischer (!) Text dreimal auf CD vorgespielt, zu dem anschließend Fragen beantwortet werden mussten. Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen und hoffen, dass ihr Engagement im Fach Latein erfolgreich sein wird. (M.Greif)

 

7. Dezember 2010 - "Unsichtbares in die Sichtbarkeit heben" -
Der große Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim an unserer Schule

Für die kirchliche Kunst der Gegenwart ist Bert Gerresheim ein Glücksfall. Seine Werke machen für Viele das Betrachten religiöser Kunstwerke wieder spannend, nachdem lange in Bert Gerresheimunseren Kirchen dekoratives Kunstgewerbe überwog. Seine vielen öffentlichen Werke, die sich schon lange nicht mehr auf das Düsseldorf und das Rheinland beschränken, haben in kirchlichen und kunstinteressierten Kreisen eine wachsende Fangemeinde.

Am Dienstag, den 7. Dezember hatte Diakon Karl-Heinz Men für das Katholische Schulreferat Düsseldorf Religionslehrer zu einer Begegnung mit Bert Gerresheim eingeladen, für die unsere Schule den schönen Rahmen bildete. "In der Bildwelt wird Glaubenswelt verdeutlicht." Dies ist dem gerade 75 Jahre gewordenen, aber im Vortrag jugendliche Lebendigkeit ausstrahlenden Künstler ein zentrales Anliegen.
Es ist eher selten, dass ein bildender Künstler sich bereitfindet, seine Werke im Nachhinein zu erläutern. Gerresheims sehr gegenständliche Werke bieten dem unbefangenen Betrachter viele Möglichkeiten eigener Zugänge, doch sind sie so hintergründig, dass man es bereichernd findet, weitere Bedeutungsschichten aufgeschlossen zu bekommen. Dies tat er auf eindringlich-persönliche Weise in virtuoser Sprache. Vom Jüngsten Gericht von Kevelaer, dem Kölner Edith-Stein-Denkmal und dem Spee-Epitaph vom Kaiserswerther Stiftplatz erfuhren die Zuhörer die Umstände der Entstehung. Sie ließen originale erste Ideenskizzen durch ihre Hände gehen, und bekamen den schwierigen Weg der Gestaltfindung vor Augen geführt. Nicht nur geplante oder beim Machen entdeckte tiefe Bedeutungen wurden vermittelt, auch die ganz alltäglichen Freuden und Leiden des Künstlers mit Auftraggebern, Sponsoren, Kritikern und Politikern fanden Ausdruck in humorvollen Anekdoten. Bernd Gerresheim

Der Zeichner, Graphiker und Bildhauer ist auch studierter Kunsthistoriker, Archäologe und Germanist und hat in langjähriger Tätigkeit als Kunstlehrer vielen jungen Menschen künstlerische oder pädagogische Wege eröffnet. Seine theologische Kompetenz, seine profunden Kenntnisse der Kunstgeschichte sind ihm Orientierung und gleichzeitig Belastung. Doch hindern sie ihn letztlich nicht, bei sich selbst nach "Innenbildern" zu suchen. Dies e in der künstlerischen Gestaltung als Außenbilder zu vermitteln, die bei Betrachter wieder zu persönlichen Innenbilder werden können, ist für ihn das wesentliche Problem künstlerischen Tuns. Einfühlung in die heiligen Inhalte, nicht Wortgelehrtheit möchte er erreichen. Nicht anders als schon bei Dürer in seiner Zeit sind Glaubensinhalte für Gerresheim als heutig zu verbildlichen, selbst die Wiederkehr des Herrn, das Jüngste Gericht, die Apokalypse (Marienbasilika Kevelaer), zwar als visionäre aber gegenwärtige Erwartung. Bereiche der Verwandlung (Metamorphosen), des Übergangs (das Transitorische) beschäftigen Bert Gerresheim, der sich bei allen kirchlichen Auftragswerken doch immer noch als Surrealist versteht.