Projekttage am Suitbertus

Warum Projekttage?

Wenn man die Informationen zum Thema Lernen in den verschiedenen Medien einmal analysiert, so stellt man fest, dass an das Lernen in der heutigen Zeit besondere Ansprüche gestellt werden. Diese Ansprüche sind sehr vielschichtig, je nachdem, von welcher gesellschaftlichen Gruppe sie an die Schule herangetragen werden. Lernen soll die nachwachsenden Generationen in die Lage versetzen, künftigen Anforderungen gerecht zu werden, die SchülerInnen benötigen somit über Erkenntnis- und Handlungskompetenz hinaus auch Selbst- und Sozialkompetenz.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ergänzen andere, neue Lernmodi, welche in den heutigen Richtlinien verankert sind, die traditionellen Muster des Unterrichts.

Dass heißt, das Lernen heute aktiv-entdeckend, explorierend, konstruktiv, prozessorientiert und gruppenorientiert, immer auch sozial eingebunden sein muss.

Auch Lehren ist heute projektbezogen, überfachlich und offen angelegt.
Seit der Jahrtausendwende führen wir an unserer Schule in einem Drei-Jahre-Rhythmus Projekttage durch.

Im Jahr 2000 entschieden wir uns für das Thema „Schöpfung – unsere Verantwortung für das Wohnhaus Erde“. Zum achtzigjährigen Schuljubiläum 2003 wählten wir das Thema „Jubiläen – Fenster in die Vergangenheit mit Ausblick in die Zukunft“. 2006 fand das Thema „Globalisierung – oder: “Wem gehört die Welt?“ die breite Zustimmung unserer Schulgemeinde. Die Projekttage im Jahre 2010 wurden durch die drei Impulsworte „Schulträume – Handlungsräume – Ordnungen“ geprägt. Bei unseren letzten Projekttagen im Jahre 2014 ging es um das große Thema Kommunikation.

Die während der Projekttage angebotenen Projekte, die jeweils an die Lebenswirklichkeit der Schüler anschließen wollten, waren und sind offen angelegt. Die Projektgruppen erhielten für ihre Arbeit durch die Projekttage einen Freiraum, der zeitlich unabhängig und oft fachübergreifend oder fächerverbindend war.
Viele unserer Projekte waren jahrgangsübergreifend, so dass unsere SchülerInnen mit ihren unterschiedlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten durch die Zusammenarbeit mit anderen SchülerInnen unterschiedlicher Altersgruppen soziale Erfahrungen und Kompetenzen mehren und vertiefen konnten.

Unsere ersten Projekttage liegen nun 15 Jahre zurück. Im Laufe dieser Jahre haben wir als Schulgemeinde eine Menge Erfahrung sammeln dürfen.

Der Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler und einer Vielzahl an Beteiligten und Besuchern nach zu urteilen, sind uns unsere Projekttage geglückt! Eltern, Schüler und auch Lehrer haben sich sehr positiv über die Projekttage geäußert. Sei es nun über die „Familienmesse“ oder Gottesdienst am Samstag oder die Präsentation der Projekte, die laut Besucher oft  EXPO-Charakter hatten.
Ohne das Engagement aller Beteiligten wäre ein solches Gelingen in der Summe nicht denkbar. Von der Organisation über die Gestaltung eigener Projektgruppen bis zur Verköstigung am Präsentationstag, eingeschlossen die finanzielle Unterstützung reichte das wachsen und werden lassen unserer gemeinsamen Idee.